Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn
Weihnachtskrippen und Schmetterlinge
Sayn. Über 50 Krippen sind im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn ab 12. November bis zum Saisonende am 1. Adventssonntag, 3. Dezember zu sehen. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf Darstellungen aus Lateinamerika – passend zu dem „Blauen Wunder“, der gleichzeitigen Präsentation lebender südamerikanischer Himmelsfalter (Morpho peleides) im Schmetterlingsgarten. Krippen gehören für uns zum Weihnachtsfest genauso wie der Christbaum. Zur Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit zeigt der Garten der Schmetterlinge ab dem 12. November, passend zu den prächtigen Blauen Morphos und anderen Schmetterlingen aus Mittel- und Südamerika, mehrere exotisch anmutende Weihnachtsszenen lateinamerikanischen Ursprungs. Sie sind aus Teig, Ton, Papier, Wachs, Holz, Metall oder aus einer Mischung aus Kartoffeln und Gips gefertigt – die Schöpfer der Krippenszenen haben mit ihrer Kunst kleine Welten geschaffen, die das Herz berühren. Auch wenn die Tradition des Krippenbaus in Lateinamerika von den Europäern übernommen wurde, sieht man, dass viele neben einer tiefen Frömmigkeit die indigenen Kulte widerspiegeln, die vor allem im Leben der Ureinwohner tief verwurzelt sind. Besteht in unserem Kulturkreis eine Krippe meist aus der Hl. Familie im Stall mit Ochs und Esel sowie Hirten mit ihren Schafen, wachen bei den lateinamerikanischen Szenen auch ornamental gestaltete Figuren wie zum Beispiel ein Puma, eine Schildkröte und ein Vogel über das neugeborene Kind. Der Puma steht hier für Stärke, die Schildkröte gilt als Festessen, der Vogel symbolisiert die Verbindung zum Himmlischen.
Weitere Informationen:
Öffnungszeiten bis 3. Dezember täglich von 10 bis 16 Uhr. Informationen: Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn, Tel. 02622-15478, schmetterlinge@sayn.de.