Heimat- & Weinfest in Cochem
Weinkönigin Lisa I. und Weinprinzessin Bichi regieren
Cochem. Absolut farbenprächtig und mit gut 1000 aktiven Teilnehmern hervorragend besetzt, präsentierte sich am Sonntagnachmittag einmal mehr der große Festumzug, als das attraktive Highlight des Cochemer Heimat- und Weinfestes. Bestaunt und beklatscht wurde das sehenswerte und von Günter Hammes und Jörg Eckerskorn trefflich moderierte Spektakel von mehreren Tausend Schaulustigen, die sich im Verlauf des Festes auch mit erkennbarer Freude den guten Cochemer „Mosel“ in seiner ganzen Vielfalt schmecken ließen.
Verabschiedung und Krönung
Bereits am Donnerstagabend konnten sich die Weinfreunde auf dem Marktplatz ihre Gläser füllen lassen, als Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz im Beisein der amtierenden Weinmajestäten Charlotte und Isabel im Rahmen einer Gästeehrung den Run auf die Weinstände eröffnete. Jan Kokic und seine Cochemer Musikanten erfreuten am Abend darauf mit flotten Weisen, bevor die Festbesucher den Einzug der Cochemer Weinmajestäten auf die Rathaus-Bühne, die Verabschiedung der amtierenden und die Krönung der neuen Weinregentinnen mit freudigem Beifall begleiteten. Während dieser traditionellen Zeremonie übernahmen die neue Weinkönigin Lisa I. und ihre Weinprinzessin Bichi Krone und Diadem von Charlotte und Isabel, die in den beiden vergangenen Jahren als Botschafterinnen des Cochemer Rebensaftes eine von vorbildlichem Engagement, zahlreichen Auftritten und reichlich Kurzweil geprägte Amtszeit erfolgreich absolviert haben. Gleichzeitig erfolgte der offizielle Startschuss für das Weinspektakel, das auch in 2017 erneut ein internationales Publikum nach Cochem locken und begeistern konnte. Eine exzellente Verschmelzung von Genüssen durften jene Gäste erleben, die am Samstag mit den Weinmajestäten des Ferienlandes Cochem auf eine „Weinreise“ im Kapuzinerkloster gingen. Hier kredenzten die charmanten Mädels neben ihren Lieblingsweinen auch eigene Eiskreationen, die sie außerdem kurz zuvor entlang der Festmeile gegen eine Spende für einen karitativen Zweck verteilt hatten. Überdies konnten sich die Gäste im Kapuzinerkloster an pikantem Fingerfood und feinen Kaffeespezialitäten erfreuen.
Zum Abschluss gab es ein gigantisches Feuerwerk
Hatte am Sonntagnachmittag noch der große Festumzug für Begeisterung unter den zahlreichen Besuchern gesorgt, so drängten sich gegen 22 Uhr erneut unzählige Schaulustige am Moselufer sowie in den angrenzenden Weinbergwegen. Zu diesem Zeitpunkt stieg nämlich die erste Leuchtrakete als Aufmacher für ein ganz besonderes Brillantfeuerwerk in den Cochemer Nachthimmel. Ein ultimativer Feuerzauber, der in den folgenden 25 Minuten das Moseltal in ein grellbuntes Lichtermeer tauchte und das Publikum in Verzückung versetzte. Ein traumhaftes Szenario, das im Wechsel von der Reichsburg, einem Feuerschiff auf der Mosel, vom Conder Rosenberg, vom Tummelchen und der Moselbrücke krachend ans Firmament gezaubert wurde. Der traditionelle „Cochemer Abend“ bedeutete auch heuer den überwiegend nächtlichen „Kehraus“ für eine hervorragend organisierte und realisierte Festveranstaltung, die erneut mit einer Vielzahl an tollen Höhepunkten glänzen und überzeugen konnte. TE
Auch die Peitschenknaller vom Weißwurstäquator erfreuten mit ihren kunstvollen Präsentationen.
Die beiden scheidenden Weinmajestäten Charlotte und Isabel verabschiedeten sich beim Feiern.
