Corinna Gilles, Elisabeth Kastenholz und Miriam Marner vertreten Dernauer Wein

Weinköniginnenwahl in Dernau

Frank Bertram neuer Bacchus beim Winzerfestumzug

16.07.2018 - 13:56

Dernau. Das Weinkulturdorf Dernau hat jetzt seine neue Weinkönigin sowie deren beiden Prinzessinnen gewählt. Mit Corinna Gilles (23) aus Marienthal übt erstmals eine junge Frau aus dem Ortsteil Marienthal dieses Ehrenamt aus. Gleichaltrige Weinprinzessinnen sind Elisabeth Kastenholz und Miriam Marner. Die drei Freundinnen waren in der gleichen Schulklasse und sind bereits seit ihrer Kindergartenzeit zusammen. Beim Thema Wein haben sie die gleichen Interessen. Das neue Weinköniginnen-Trio hilft regelmäßig und gerne in den elterlichen Weinbergen mit, Corinna im familieneigenen Marienthaler „Weingut Klosterhof.“ Bei der Auszählung der 177 Stimmzettel ergab sich ein ganz knappes Ergebnis zwischen Corinna Gilles (23) und Ines Großgarten (20), Tochter von Annegret und Dieter Großgarten. „Ines ist eine Freundin, und ich hoffe, dass sie es im nächsten Jahr schafft,“ motivierte sie Corinna Gilles, auch dann wieder zu kandidieren.


Das Trio freut sich schon auf das Weinjahr


Corinna Gilles absolvierte 2014 ihr Abitur am Are-Gymnasium. Seit 2015 studiert die begeisterte Sportlerin an der Universität Koblenz für das Lehramt Sport und Geografie zum Gymnasialbereich. Miriam Marner studiert derzeit in Aachen Mathematik. Zudem möchte sie in den nächsten Jahren „vieles von der Welt sehen.“ Sie freut sich ebenso wie Elisabeth Kastenholz auf das Weinjahr. Diese befindet sich gerade in der Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten. Auch Corinna reist gerne. Wie ihr Bruder Franz, ist auch sie dem Fußball verbunden. Sie hat in der Dernauer Jugend und danach, bis zu einer schweren Verletzung, beim SC 07 Bad Neuenahr gespielt. Derzeit nimmt sie an „Crossläufen“ teil, zudem spielt sie Basketball. Und kürzlich hat sie den Ski-Lehrerschein erworben. Corinna Gilles legt großen Wert darauf, „dass ein Weintrio gewählt wurde und nicht ich alleine.“ Besonders erfreut ist sie, dass erstmals eine Dernauer Weinkönigin aus Marienthal kommt. Als Weinprinzessin hat sie bereits Erfahrungen sammeln können. Bei der Dernauer Weinköniginnenwahl 2016/2017 war sie mit Elisabeth Kastenholz Prinzessin bei Weinkönigin Christina Kurth.


Dankesworte


Dankesworte und Blumen gab es für die scheidenden Dernauer Weinmajestätinnen Alisa Heimermann und ihre Weinprinzessinnen, Eva Ley und Michelle Harrichhausen. Ingrid Näkel-Surges, Vorsitzende des Verkehrsvereins Dernau, sowie Ortsbürgermeister Alfred Sebastian dankten diesen für ihr Engagement in ihrer Regentschaftszeit. „Es ist einfach toll, dass wir in Dernau auch so viele potenzielle Weinköniginnen haben,“ sprach Näkel-Surges auch das zahlreiche Erscheinen junger Menschen an diesem Abend an. Und dankte den Junggesellen, dass sie wegen der Weinköniginnenwahl eigens ihre Tour verlegt haben. Begrüßt wurde auch der künftige Dernauer Bacchus, Frank Bertram. Reinhold Wollersheim hatte diese Tätigkeit zuletzt 25 Jahre lang ausgeübt. Willkommen geheißen werden konnten an diesem Abend schließlich auch insgesamt 19 Jubiläumsweinköniginnen der letzten Jahrzehnte. Stimmberechtigt waren die 34 Vereine, einschließlich der einzelnen Abteilungen, der Gemeinderat sowie die Mitglieder des Verkehrsvereins. Gruppen, die beim Winzerfestzug mit einem Wagen teilnehmen, erhalten zwei Stimmkarten. Wer zudem noch eine Fußgruppe stellt, zwei weitere.


Großes Interesse an der Wahl


Das Interesse an der Weinköniginnenwahl im Bürgerhaus war mit rund 200 Personen so groß, dass sogar zahlreiche Stühle zugestellt werden mussten. Während die Junggesellen ihre neuen Weinköniginnen nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses von einem Fest abholten, sorgten die Filmfreunde Dernau und Gerhard Meyer mit ihren historischen Winzerfest-Filmen wieder für eine kurzweilige Überbrückung.

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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