Bürgerin von Kirchdaun bot aufopferungsvolle Hilfe nach der Flut
Weit über das Maß hinaus Verantwortung übernommen
Maria Bugl packte mit an und organisierte, wo es nur ging
Kirchdaun. Eineinhalb Jahre ist es her, dass durch die Flut im Ahrtal alles anders wurde. Zahlreiche Helfer, die ins Ahrtal kamen, mussten versorgt werden. So auch in Kirchdaun, wo im Bürgerhaus zeitweise 100 Helfer untergebracht waren und eine Verteilstation für Hilfsgüter eingerichtet wurde. Zahlreiche Kirchdauner waren sofort bereit mitzuhelfen: Decken und Kissen zur Verfügung stellen, für Essen sorgen, Duschen und Toiletten säubern, Hilfsgüter ausgeben und vieles mehr. Aber eine Person übernahm weit über das Maß hinaus Verantwortung und organisierte monatelang die ganzen Helfershelfer. Essen planen, einkaufen, kochen, Helfer ansprechen, Zeitpläne erstellen, Hilfsgüter organisieren, verteilen, ausgeben. Maria Bugl war monatelang in mehr als Vollzeit aktiv und opferte ihre Freizeit, um anzupacken und zu organisieren, wo es nur ging. „Wo ist Maria?“, eine der Hauptfragen in dieser Zeit. Und so dankte ihr jetzt eine kleine Abordnung, stellvertretend für die ganze Helferschar, mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für ihr außerordentliches Engagement, die wilde Horde so großartig zusammen zu führen und aufopferungsvoll zu leiten.
