Spatenstich für Anbau von „Haus Kunterbunt“ in Breitscheid
Weitere Entwicklungsphase der Kita eingeläutet
Insgesamt werden fast 1,4 Millionen Euro investiert
Breitscheid. Mit dem Spatenstich für den Anbau der kommunalen Kindertagesstätte „Haus Kunterbunt“ in Breitscheid wurde eine weitere Entwicklungsphase der Kita in der Westerwaldgemeinde eingeläutet.
Insgesamt nimmt hier die Gemeinde Breitscheid rund 1,14 Millionen Euro in die Hand, um mit der Kita den artikulierten Bedarf und die Rechtsansprüche auf frühkindliche Förderung zu erfüllen. Hinzu kommen noch zu erwartende Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz (150.000 Euro) und vom Landkreis Neuwied (105.000 Euro). Somit beläuft sich die Gesamtinvestitionssumme auf fast 1,4 Millionen Euro.
Als Landrat und zuständiger Jugendamtsdezernent sprach Achim Hallerbach der Kita-Leitung, Petra Schug und ihrem Team, Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulte für die Ortsgemeinde Breitscheid als Träger und Verbandsgemeindebürgermeister Hans-Werner Breithausen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung den Dank für ihr Engagement und die zukunftsorientierte Entscheidung zur umfangreichen Erweiterung der Kita aus. Bereits im Sommer 2017 sei absehbar gewesen, dass die bis dato in vier Gruppen angebotenen 80 Plätze, davon 26 U3-Plätze, nicht mehr ausreichen würden, erläuterte Ortsbürgermeisterin Roswitha Schulte den Bedarf und die Entwicklung. Im April 2018 sei daher die Inbetriebnahme einer provisorischen fünften Gruppe in Form eines unmittelbar mit der „Stamm“-Kita verbundenen Pavillons erfolgt.
In diesem sei neben der provisorischen Gruppe auch ein Bewegungsraum untergebracht. Hierdurch hätten kurzfristig zwölf zusätzliche Plätze geschaffen werden können. Aktuell stünden somit insgesamt 92 Plätze zur Verfügung.
105 Plätze in fünf Gruppen
Im Oktober 2018 wurde das Vorhaben „Erweiterung der kommunalen Kita Breitscheid um eine Gruppe“ dem Land zur Förderung vorgelegt. Nach Bewältigung der üblichen Verwaltungshürden und intensiven Gesprächen zwischen Träger, Kita-Leitung, Verwaltung und Kreisjugendamt konnte sich auf ein Betriebskonzept für die Zeit nach Fertigstellung der Baumaßnahme mit 105 Betreuungsplätzen in fünf Gruppen verständigt werden, sodass die Ortsgemeinde die Landes-Förderung in Höhe von 150.000 Euro beanspruchen kann. Hinzu kommen noch die 105.000 Euro vom Landkreis Neuwied. Achim Hallerbach betonte, er beglückwünsche die Gemeinde für ihr zukunftsorientiertes Projekt und freue sich immer wieder, zu erfahren, wie engagiert die Kita-Träger im Landkreis Neuwied seien, wenn es darum gehe, den Kindern die ihnen zustehende frühkindliche Betreuung zu verschaffen.
Das halte er für eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft. Noch in der aktuellen Fortschreibung des Kindertagesstättenbedarfsplans habe der Kreistag den steigenden Bedarf und die Bedeutung der Kitas attestiert.
