Allgemeine Berichte | 08.03.2024

VG Altenahr: Neu gegründeter Arbeitskreis Tourismus bündelt vielfältige fachliche Expertise

Weitere Inhalte umgesetzt

Im neu gegründeten Arbeitskreis Tourismus der Verbandsgemeinde Altenahr ist die möglichst breite Expertise beteiligter Akteure eingebunden. Hier sind Experten aus unterschiedlichen Bereichen, wie etwa Tourismus, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Weinwirtschaft, Natur, Kultur, Freizeit und Events sowie den Ortsgemeinden vertreten. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

VG Altenahr. Im vorigen Jahr wurde durch den Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Altenahr das Strukturkonzept Tourismus beschlossen. Mit den dort erarbeiteten und festgehaltenen Inhalten soll der flutbedingt entlang der Ahr stark zerstörte Tourismus nachhaltig neu aufgebaut werden. Um die möglichst breite Expertise beteiligter Akteure einzubinden, wurde nun ein Arbeitskreis (AK) Tourismus in der Verbandsgemeinde (VG) Altenahr gegründet. Hier sind Experten aus unterschiedlichen Bereichen, wie etwa Tourismus, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Weinwirtschaft, Natur, Kultur, Freizeit und Events sowie den Ortsgemeinden vertreten. Das erste Treffen fand am vorigen Donnerstagabend statt.

Georg Knieps, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenahr, begrüßte die Teilnehmenden, hob die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Verbandsgemeinde hervor und fasste nochmals kurz den bisherigen Weg zusammen. Im Jahr 2022 hat eine Lenkungsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Fachbüro Project M in einem Zeitraum von einem dreiviertel Jahr das Strukturkonzept Tourismus für die Verbandsgemeinde Altenahr erarbeitet. Dieses Strukturkonzept ist eine spezifische lokale Ergänzung zum „Nachhaltigen Tourismuskonzept Ahrtal 2025“, das parallel für die Gesamtregion Ahrtal vom Ahrtal-Tourismus erstellt wurde. Die meisten Teilnehmenden des nun gegründeten Arbeitskreises waren bereits in der Lenkungsgruppe oder in begleitenden Workshops an der Erstellung des Konzeptes beteiligt.

Das Konzept wurde vom Verbandsgemeinderat beschlossen und erste Finanzmittel für die Umsetzung im Haushalt 2023 berücksichtigt. Im Vorjahr konnte dank Unterstützung der Kreissparkasse die personelle Erweiterung für den Tourismus als erste Maßnahme aus dem Strukturkonzept erfolgreich auf den Weg gebracht und als weitere Mitarbeiterin Stefanie Ley eingestellt werden. „Das Strukturkonzept Tourismus soll kein Papier für die Schublade sein. Gemeinsam mit Ihnen, den touristischen Akteuren und Vertretern aus unterschiedlichsten Themenbereichen, wollen wir nun in die schrittweise Umsetzung gehen“, sagte Ulla Dismon, in der Verbandsgemeinde Altenahr seit vielen Jahren für den Tourismus zuständig, zur Begrüßung. Als Vertreter der Ortsgemeinden und nach eigener Aussagen eines Teils, der nicht zu den touristischen Hotspots der Verbandsgemeinde Altenahr gehört, wünschte sich Hönningens Ortsbürgermeister Jürgen Schwarzmann, dass der durch die Flut entstandene Zusammenhalt aller Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde in diesem Arbeitskreis weitergeführt werde. Damit unterstrich er auch die Meinung der Verwaltungsmitarbeitenden Ulla Dismon, Stefanie Ley und Hans-Dieter Villmow, Projektberater im Bereich Tourismus der VG Altenahr: Es sei wichtig, die gesamte Verbandsgemeinde, also auch die nicht flutgeschädigten Seitentäler und Höhenlagen, gleichberechtigt mit im Blick zu haben, um erfolgreich zu einem gemeinsamen Ziel für die gesamte Verbandsgemeinde zu gelangen.

Als nächste Schritte sind Innovationswerkstätten geplant. Begonnen wird mit den Themen „Wegemanagement“ und „Touristisches Service-Center (TSC)“. Wandern ist neben Wein ein bedeutendes touristisches Thema in der Verbandsgemeinde. Für flutzerstörte Wanderwege müssen Alternativrouten geplant und ausgeschildert werden. Erste Teilnehmende für die Innovationswerkstatt fanden sich im Arbeitskreis bereits aus den anwesenden Vertreterinnen der Eifel- und Wandervereine. Beim TSC gehe es darum, wie man Informationen möglichst großflächig an die Gäste kommunizieren kann. Dies müsse gar nicht, wie der Begriff vermuten lässt, mit einem Tourismusbüro erfolgen. Die Informationsweitergabe könnte auch digital, etwa mit entsprechenden Anzeigetafeln oder mit Einbindung der Leistungsträger, gelöst werden, so erste Vorschläge aus der Runde.

Die konkreten Ausarbeitungen solcher Ideen werden in den Innovationswerkstätten, zu denen Experten für die speziellen Themenbereiche eingeladen werden, erarbeitet. Die Ergebnisse werden dann dem Arbeitskreis Tourismus vorgestellt, der diese dann an den Fachausschuss und somit Richtung Verbandsgemeinderat zum Beschluss vorschlägt.

Zum Ende des ersten Treffens begrüßten Teilnehmer die Gründung des neuen Arbeitskreises. Missy Motown, Geschäftsführerin des Kulturcafés „Alte Krähe“ in Krälingen: „Ich finde gut, dass Fachleute vieler Bereiche die neue touristische Ausrichtung der Verbandsgemeinde Altenahr zusammen mit den Mitarbeitenden der Verwaltung planen und ich freue mich, ein Teil dieser Expertengruppe sein zu dürfen. Gemeinsam gilt es nun, unsere Region neu zu gestalten und nach vorne zu bringen.“ Vivien Greber, Vorstand der Ahr Winzer eG und Dagernova Weinmanufaktur: „Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Austausch der Ideen und der Bedürfnisse verschiedenster Art und Weise in einer großen Gruppe mit Menschen verschiedener Branchen und Orte stattgefunden hat. Hieraus kann sich etwas Positives entwickeln und ich bin gespannt auf die Ergebnisse.“

Im neu gegründeten Arbeitskreis Tourismus der Verbandsgemeinde Altenahr ist die möglichst breite Expertise beteiligter Akteure eingebunden. Hier sind Experten aus unterschiedlichen Bereichen, wie etwa Tourismus, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Weinwirtschaft, Natur, Kultur, Freizeit und Events sowie den Ortsgemeinden vertreten. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

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