Katholische Frauengemeinschaft "St. Luzia" Löf, kfd
"Wenn Engel reisen - lacht der Himmel"
Löf. „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“…, dieser Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet, als die kfd Löf ihre Halbtagesfahrt angetreten hat. Das Ziel war diesmal das Kloster Maria Hilf, das Mutterhaus des Ordens der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach in der Nähe von Montabaur. Die Ordensgründerin, Katharina Kasper war im Oktober 2018 von Papst Franziskus heilig gesprochen worden und hat somit als neue Heilige des Westerwaldes erneut große Spuren hinterlassen. An der Kapelle mit einer 300-jährigen Linde, der Gebetsstätte der hl. Katharina, wurde zu Beginn eine Andacht unter dem Thema „Maria, Mutter der Glaubenden“ gehalten. Fleißige Helfer des Ordens hatten im Vorfeld im Schatten der Linde Sitzgelegenheiten aufgebaut. Leider war Sr. Simone, die geistliche Begleiterin der kfd Löf, erkrankt und konnte die Gruppe aus ihrer Heimat nicht selbst willkommen heißen.
Nach einer Kaffeepause im Kloster wurde sich auf die Spuren der hl. Katharina begeben, wobei ein kurzer Film und eine Sammlung von Erinnerungsstücken über ihr Leben und Wirken Zeugnis gaben.
Hier hörte man, wer diese Frau war, die im Jahr 1820 geboren mit ihrem einfachen, glaubensstarken Leben nach 78 Jahren ein großes Werk hinterlassen hat, eine Schwesterngemeinschaft, zu der damals 1700 Mitglieder zählten, die in fünf Ländern wirkten. Ihr Leben hat eine Vorbildfunktion bis in die heutige Zeit.
Der beeindruckende Nachmittag fand im Restaurant Delphi auf dem Flugplatz in Winningen mit vielen Gesprächen seinen Abschluss, wobei im Vorfeld Kontakte mit Frauen der kfd Dernbach geknüpft wurden. Der Nachmittag wird sicherlich auch für die beiden kfd-Gruppen aus Löf und Dernbach noch weitere Spuren hinterlassen.
