Kunstausstellung „Mise en scène“ im Theater Lahnstein
Wenn Geschichten erzählt werden, bevor ein Wort gesprochen ist
Lahnstein. Bildende Kunst und Theater verschmelzen in einer faszinierenden Symbiose, die die Leidenschaft für Inszenierung und Erzählkunst vereint.
Unter dem Titel „Mise en scène“ präsentiert sich der Neue Kunstverein Mittelrhein (NKVM) im Theater Lahnstein.
Die Ausstellung ist vom 11. Januar bis 6. April 2026 zu sehen.
Begleitet wird die Vernissage von einem Gespräch, bei dem der Künstlerische Leiter des NKVM Elmar Hermann, der Direktor des Museums Folkwang Essen, Professor Peter Gorschlüter, und Joerg Altenrath, Intendant des Theaters Lahnstein, Einblicke in Konzept und Ausstellungsarbeit geben.
Der Titel der Ausstellung entstammt dem Theater- und Filmjargon: Mise en scène beschreibt die gesamte künstlerische Gestaltung einer Inszenierung – von Kulissen, Requisiten und Beleuchtung bis hin zu Kostümen und allem, was die visuelle Erzählung formt. Im Kontext der Ausstellung wird Mise en scène zu einem visuellen Vorgeschmack auf Geschichten, die erzählt werden, bevor ein Wort gesprochen ist.
Im Foyer des Theaters werden die Arbeiten von NKVM-Mitgliedern, Freunden und Gästen als eigenständige Inszenierungen arrangiert. Die Künstlerinnen und Künstler loten die Schnittstellen zwischen bildender Kunst und Theater aus und eröffnen so neue Perspektiven auf Raum, Bühne und Inszenierung.
Die Ausstellung zeigt Werke von: Alexander Povzner, Anne-Louise Hoffmann, Antonia Oster, Christiane Klein, Edie Monetti, Isa Genzken, Helga Gans-Eichler, Hendrik Janssen, Katharina Fritsch, Markues, Marianne Dick, Mary Bauermeister, Michaela Tkadlecek, Morgaine Schäfer, Olga Melnikova, Rita Daubländer, Rita Ternes, Sybille Lenz, Thea Djordjadze, Tobias Staudt und Tramaine De Senna.
Auf unterschiedliche Weise entfalten diese Positionen künstlerische Universen, die sich auf die Welt des Theaters beziehen – mal räumlich, mal atmosphärisch, mal figurativ, immer jedoch als visuelle Inszenierung.
Das Theater Lahnstein wird damit selbst Teil der Ausstellung. Das Publikum bewegt sich zwischen Bühne und Bild, zwischen Inszenierung und künstlerischer Darstellung. So wird schon der Ausstellungsraum zum Raum der Geschichte – ein Ort, an dem Kunst die Sprache des Theaters spricht.
Pressemitteilung
Stadt Lahnstein
