Allgemeine Berichte | 02.07.2019

„Kunst in der Gass“ in Montabaur

Wenn Mons Tabor zum Montmartre wird

Kunstverein um Christa Stendebach organisierte zum sechsten Mal das Kulturevent auf dem Karoline-Kahn-Platz

Gelebte Kunst: Auf diesen schönen Holzbrettern kann man spannende Spiele spielen. Fotos: KER

Montabaur. Mons Tabor oder Montmartre? Kleine Ähnlichkeiten zwischen beiden Orten sind nicht mehr zu veleugnen. Spätestens, seit der Kunstverein Montabaur mit dem jetzt sechsten Kunstfest „Kunst in der Gass“ ein kulturelles Highlight in der Westerwaldstadt etabliert hat. „Wir streben ein Montmartre-Feeling an, deshalb kann jeder Künstler selbst entscheiden, wie er sich mit den Werken präsentiert“, sagen die Verantwortlichen vom Kunstverein. Und sie hatten auf „Kaiserwetter“ gehofft wie im letzten Jahr.

In dieser Hinsicht wurden die Erwartungen übertroffen: Bei fast 40 Grad Lufttemperatur konnte man sicher sein, dass jeder Besucher, der sich auf dem schönen Karoline-Kahn-Platz an der Judengasse einfand, tatsächlich sehr an Kunst interessiert war. Die unterschiedlichsten Kunstarbeiten wurden gezeigt, verkauft und von einigen Teilnehmern auch vor Ort künstlerisch produziert.

Aussteller aus nah und fern

Christa Stendebach ist Vorsitzende des Kunstvereins Montabaur. Nur zweimal musste das Kunstfestival den Veranstaltungsort wechseln, nämlich als der Platz umgebaut wurde. Diesmal waren nicht nur Mitglieder des Kunstvereins unter den Ausstellern, so Stendebach im Gespräch mit „BLICK aktuell“: „Es sind auch viele Künstler von außerhalb dabei. Wir haben eine Liste mit geeigneten Persönlichkeiten, die wir anschreiben bezüglich Teilnahme und Aktionen, zum Beispiel aus Hachenburg oder aus Bonn.“

Die Liste der Aussteller ist lang: Kerstin Köberer, Ingrid Vogt, Maria Zühlke, Günter Zühlke, Edith Rüter, Heike Jesdinsky und R. Fiebich, Raphael und Nicole Hehl, KWR, Friedhelm Zöller, Mandy Teubner und Stefanie Theiß, Thekla Greiner, Manuela Holly, das Haus der Jugend, Rainer Kliebhan, Waltraud Heinz, Wolfgang Rhensius, Brigitte Struif, Gerhard Groener und Anita Burnaz.

Breites künstlerisches Spektrum

Das gezeigte künstlerische Spektrum ist weit. Christa Stendebach sagt: „Man sieht hier Gemälde, Keramik, Fotografien, Installationen, Collagen, Bildhauerei, Holzarbeiten und Skulpturen. Zum ersten Mal haben wir einen Künstler mit 3-D-Drucken dabei, das ist sehr interessant und wird mittlerweile auch sehr in der Technik und in der Medizin eingesetzt.“

Bei dem Projekt steht die bildende Kunst im Vordergrund. Die Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Werke aus und – bei Interesse – erläutern sie auch.

Musik und Kulinarik

Das Musikduo „Orange Moon“ aus Wirzenborn (Angela Schmitz-Buchholz und Franz Schmitz) sorgte für die musikalische Note des Events. Um die Bewirtung kümmerte sich in altbewährter Weise die Deutsch-Französische Gesellschaft. In ihrem Haus, der „Île de France“, wurden Arbeiten von Gabriele Allard-Rudloff gezeigt. Die Kooperationspartner sind die Stadt Montabaur und das Haus der Jugend. Unterstützung erhält die Kunstaktion auch durch die Westerwaldbank.

Christa Stendebach und Vereinskollegin Thekla Greiner verwandeln den Karoline-Kahn-Platz einmal im Jahr zu einem kleinen Künstlerzentrum ähnlich dem Montmartre in Paris.

Christa Stendebach und Vereinskollegin Thekla Greiner verwandeln den Karoline-Kahn-Platz einmal im Jahr zu einem kleinen Künstlerzentrum ähnlich dem Montmartre in Paris.

Hier wird ein großer Edelstein künstlerisch bearbeitet.

Hier wird ein großer Edelstein künstlerisch bearbeitet.

Dieser Künstler bearbeitet Äste, in denen er mehr sieht als bloß ein Stück Holz.

Dieser Künstler bearbeitet Äste, in denen er mehr sieht als bloß ein Stück Holz.

Gelebte Kunst: Auf diesen schönen Holzbrettern kann man spannende Spiele spielen. Fotos: KER

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