Allgemeine Berichte | 01.04.2016

Botschafter S.E. Igor Cesar bei der Handwerkskammer Koblenz zu Besuch

Wenn Sie an Ruanda denken, denken Sie groß!

(v.l.) Geschäftsführer Manfred Rube, Hauptgeschäftsführer Alexander Baden, S.E. Igor Cesar, Projektleiterin Dr. Evelina Parvanova, HwK-Präsident Kurt Krautscheid. Foto: HwK Koblenz

Koblenz. In diesen Tagen traf sich der ruandische Botschafter S. E. Igor Cesar mit Kurt Krautscheid und Alexander Baden, Präsident und Hauptgeschäftsführer die Handwerkskammer (HwK) Koblenz, sowie leitenden Mitarbeitern der Kammer zu einem Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte neue Berufsbildungsprojekt der HwK Koblenz in Ruanda. Ziel des im November 2014 gestarteten BMZ-Projekts ist der Aufbau eines Systems betrieblicher Praxis als Bestandteil der Ausbildung nach deutschem Vorbild. In die Konzeption und Durchführung der beruflichen Aus- und Weiterbildung sollen die heimische Wirtschaft und ihre Organisationen sowie die Unternehmen und Berufsschulen einbezogen werden.

Die Kammerspitze stellte den Gästen die Vorteile des dualen Ausbildungssystems für die Sicherung eines qualifizierten Nachwuchses für Industrie und Handwerk vor und hob dabei die besondere Leistung des Handwerks hervor. Darüber hinaus wurde die Rolle von Handwerkskammern für die Organisation der dualen Ausbildung erläutert.

Botschafter Cesar, der selbst aus einer Familie von Bauunternehmern kommt, betonte, wie notwendig in seinem Land eine starke Vertretung der Wirtschaft ist und wünschte sich einen Know-how Transfer. „Die Bevölkerung Ruandas ist sehr jung, deshalb ist eine langfristige Strategie für die Qualifizierung junger Menschen notwendig. Die ruandische Regierung setzt auf Berufsbildung, um den Import qualifizierter Fachkräfte zu stoppen und um nachhaltige Perspektiven für die jungen Ruander zu schaffen“, erläuterte der Botschafter die derzeitige Situation in seiner Heimat.

Er hob deshalb die Bedeutung des Projekts der HwK Koblenz für Ruanda hervor und sprach sich dafür aus, dass „dieses Vorhaben multipliziert“ wird. „Wir denken in strategischen Abschnitten von mehreren Jahren, ich bitte Sie deshalb auch bei Ihren Aktivitäten groß zu denken“, wandte er sich an die Vertreter der Kammer.

Im Anschluss an das Gespräch besuchte Botschafter Cesar in Begleitung von Präsident Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Baden das Bauzentrum der HwK Koblenz. Er bedankte sich persönlich bei den Mitarbeitern, die ihr Know-how und ihren Professionalismus bereits in mehreren Einsätzen zur Verfügung gestellt haben. Es wurde ein intensiver Informationsaustausch zwischen der ruandischen Botschaft und der HwK Koblenz vereinbart, um gemeinsam über die Zukunft der Kooperation nachzudenken und neue Ideen zu entwickeln.

Pressemitteilung Handwerkskammer Koblenz

(v.l.) Geschäftsführer Manfred Rube, Hauptgeschäftsführer Alexander Baden, S.E. Igor Cesar, Projektleiterin Dr. Evelina Parvanova, HwK-Präsident Kurt Krautscheid. Foto: HwK Koblenz

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