Allgemeine Berichte | 10.02.2017

Karneval in der Kindertagesstätte St. Peter in Sinzig

Wenn auch winzig, trotzdem prinzig

Das Prinzenpaar der Kindertagesstätte samt Gefolge und närrischen Untertanen bereitet sich jetzt auf den Besuch der „großen“ Tollität, Sentiaca Andrea II., vor.  privat

Sinzig. Was für die Karnevalsvereine am Rhein mittlerweile zur Mammutaufgabe geworden ist, ist bei den allerkleinsten Narren im Rheinland, Gott sei Dank, noch kein Problem. Auf die Frage an die Wackelzahnkinder, wer Prinz und Prinzessin werden will und in der Karnevalszeit in der katholischen Kindertagesstätte St. Peter das närrische Zepter schwingen möchte, finden sich immer einige Kandidaten und Kandidatinnen, die sich trauen.

Dazu muss man aber auch sagen, dass die Mädchen, wie im Karnevalsgeschehen, immer ein wenig mutiger sind.

In diesem Jahr entschied wieder das Los, wer an den beiden Karnevalstagen in der Kita und beim Narrengottesdienst in der Pfarrkirche alle kleinen Karnevalisten würdig repräsentieren soll. Gewonnen haben Mia, die Prinzessin von der Grashüpferwiese, und Endri, der Prinz aus der Bärenhöhle. Damit die beiden Unterstützung bekommen, wurde das Gefolge direkt mitgelost.

Es sind Burgfräulein Eslem und Ritter David, ebenfalls zwei große Vorschulkinder. Kein „Zickengeschwader“ wie bei der großen Prinzessin Andrea, die die Kinder am Karnevalsfreitag mit ihrem gesamten närrischen Tross besucht. Alle kleinen und großen Jecken in der katholischen Kindertagesstätte freuen sich schon, an diesen beiden Tagen die rheinische Tradition fortleben zu lassen, und üben kräftig Karnevalslieder und den üblichen Begrüßungsruf: „Sinzig, alaaf!“

Das Prinzenpaar der Kindertagesstätte samt Gefolge und närrischen Untertanen bereitet sich jetzt auf den Besuch der „großen“ Tollität, Sentiaca Andrea II., vor. Foto: privat

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