Neuwieder Journalistin Doris Litz legt mit Blutzeit ihren zweiten Thriller im Corona-Jahr vor
Wenn das Böse im Westerwald wütet
Region um Koblenz dient als Kulisse
Neuwied. Nachdem im Mai ihr erster Thriller Spur der Rache erschienen ist, legt die Neuwieder Journalistin und Schriftstellerin Doris Litz nun nach: Blutzeit – Das Böse wartet auf dich wurde Anfang Dezember in der E-Book-Sparte von Bastei-Lübbe veröffentlicht, für das nächste Frühjahr ist eine Hörbuchfassung geplant. Zur Handlung: Die erfolgreiche Staatsanwältin Lina Saint-George fängt von vorne an: Sie trennt sich von ihrem Mann und kehrt zurück in ihre Heimat, den Westerwald. Kaum dort angekommen, erschüttert eine Reihe von bestialischen Morden die ländliche Region. Unter den Opfern sind auch alte Bekannte Linas. Während Kriminalhauptkommissar Manfred Neuer sich über ihre ständigen Einmischungen ärgert, gerät die eigenwillige Staatsanwältin ins Visier des Killers ...
Wie schon ihre erste Veröffentlichung lotet auch dieser Thriller die Gegensätze, aber auch die Grenzen zwischen dem vermeintlich Guten und dem abgrundtief Bösen schmerzlich aus. „Dabei interessiert mich vor allem die Frage, wie viel das Gute ertragen kann, bevor es sich verändert – und dem Bösen ähnlich wird. Wieviel kann man ertragen, bevor man die eigenen Werte über Bord wirft? Und wie lebt man danach weiter?“ Wer der Autorin auf diesem Weg folgen will, sollte harte Krimikost gewohnt sein.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen neben den Abgründen der menschlichen Seele aber auch Koblenz und der Westerwald. Denn nachdem ihr erster Roman überwiegend an der Ostsee spielte, macht Doris Litz nun ihre Heimat zur Kulisse ihres Werkes. Wie Lina Saint-George wurde auch die Autorin in Hachenburg geboren – und ist stolz darauf. Außerdem arbeitet Litz seit vielen Jahren in Koblenz, der beruflichen Wirkungsstätte ihrer Hauptfiguren.
Zwei Romane in einem Jahr zu veröffentlichen ist für Autoren-Neulinge eher ungewöhnlich. „Dies im Corona-Jahr 2020 zu tun, ist dagegen echtes Pech“, erklärt die Neuwiederin. Sie habe sich sehr auf Lesungen gefreut, die einfach die schönste Art seien, mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu treten. „Das fällt wegen der Pandemie-Verordnungen natürlich erstmal flach. Aber ich hoffe sehr, dass sich diese Begegnungen bald nachholen lassen.“
Artikel melden
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Wie gut ist der Kreis Ahrweiler auf künftige Katastrophen vorbereitet?
- Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Aktivierende Morgenwanderung rund um die Brauselay in Cochem 2026
- Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf
Freizeit ist Helferzeit
Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.
Weiterlesen
Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.
Weiterlesen
Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort
17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand
Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.
Weiterlesen
