Allgemeine Berichte | 23.03.2021

Tiefgarage der Kreisverwaltung muss saniert werden

Wenn der Zahn der Zeit nagt

Die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro

Kreis Ahrweiler. Früher galt der Glaube „Beton hält ewig“. Rund 40 Jahre nach ihrem Bau ist die Tiefgarage der Kreisverwaltung Ahrweiler allerdings in die Jahre gekommen und eine umfangreiche Sanierung unumgänglich geworden. „Geplant ist, dass die Sanierungsarbeiten im Juli beginnen und im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden“, erklärt Jörg Hamacher, Werkleiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement. „Wir sind uns bewusst, dass dies für unsere Besucherinnen und Besucher zu Einschränkungen führen wird, um größere Schäden zu vermeiden, ist diese Baumaßnahme aber zwingend erforderlich.“

Die Tiefgarage ist in den 1980er Jahren erbaut und seither stetig gewartet und saniert worden. Bei ersten Vorbereitungen zum Erweiterungsbau der Kreisverwaltung, mit dem im Sommer 2022 begonnen werden soll, wurden jedoch erste sichtbare Schäden an den Betonstützen der Tiefgarage entdeckt. Bei eingehenderen Untersuchungen, unter anderem durch Kernbohrungen, bestätigte sich der Verdacht: Eine tief greifende Carbonatisierung durch Schmelzwassereinlagerungen wurde festgestellt. Diese schwächt die Bewehrung des Stahlbetons und führt zu schwerwiegenden Schäden an der Bausubstanz.

Die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der bewilligten Förderung des Landes Rheinland-Pfalz aus dem Investitionsstock 2020. Innenminister Roger Lewentz hatte den entsprechenden Förderbescheid im Januar übergeben (es wurde berichtet). Den Auftrag für die Planung und Bauleitung erhält die R&P Ruffert Ingenieurgesellschaft mbH. Das hat der Werksauschuss des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dienstleistungen
Recht und Steuern
3+1 Aktion
Imageanzeige Dauerauftrag 07/2025
Stellenanzeige Bauleitung / Kalkulation / Projektleitung / Verkauf
Titel 24H Notdienst
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Symbolbild. Foto: Adobe Stock
271

Euskirchen. Am Sonntag (5. Juli) gegen 12 Uhr wurde ein 44-jähriger Mann aus Euskirchen auf einem Feldweg in der Nähe der Straße „Ratsheimer Hof“ in Euskirchen-Kuchenheim durch einen Zeugen schwer verletzt und bewusstlos neben seinem E-Scooter liegend aufgefunden. Der Zeuge setzte umgehend einen Notruf ab. Kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte erlangte der Mann wieder das Bewusstsein und gab an, keine Hilfe zu benötigen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Aus für das Provisorium: Das Ausweichquartier Calvarienberg darf per behördlicher Anordnung nicht mehr genutzt werden.  Foto: GS
658

Schock für die Eltern: Eine sicher Nutzung des Provisoriums der Kita Sankt Laurentius sei derzeit nicht gegeben, sagen die Behörden

Ahrweiler: Kita-Kinder stehen vor ungewisser Zukunft

Ahrweiler. Ein Brandbrief ist ein öffentlicher Hilferuf. Einen solchen hat Miriam Radermacher für den Elternausschuss der Ahrweiler Kita Sankt Laurentius verfasst. Denn die Eltern treiben Sorgen um die Betreuung ihrer Kinder um. Was ist geschehen?

Weiterlesen

Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
620

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen