Gründung eines Unternehmernetzwerkes vorbereitet
„Wer gibt, gewinnt“
Am 2. Dezember soll das BNI-Chapter Rhein-Eifel gegründet werden
Maria Laach. Beziehungen heißt es, schaden nur dem, der keine hat. Die richtigen Kontakte, das sprichwörtliche Vitamin B, können Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Ein gut gepflegtes Netzwerk – früher oft zu Unrecht als Seilschaften diffamiert – ist nicht in erster Linie eine Frage der Online-Möglichkeiten des Vernetzens bei Facebook & Co. Bereits 1985, als solche Möglichkeiten noch nicht entfernt denkbar waren, entwickelte ein amerikanischer Unternehmensberater die Idee von Unternehmernetzwerken mit gegenseitigen Geschäftsempfehlungen. Daraus entstand die politisch, religiös und weltanschaulich neutrale Organisation Business Network International oder kurz BNI, die inzwischen weltweit tätig ist. Die Idee dahinter: Regionale Geschäftsleute und Unternehmer schließen sich in einem Chapter zusammen, das ist die BNI-interne Bezeichnung einer regionalen Gruppe, die durch neue Kontakte und gegenseitige Geschäftsempfehlungen mehr Umsatz für jeden Teilnehmer generiert.
Vorbereitungstreffen
Bei einem Vorbereitungstreffen zur Gründung des neuen BNI-Chapters Rhein-Eifel versammelten sich in diesen Tagen zahlreiche Gründungsmitglieder und Gastunternehmer im Seehotel Maria Laach. Um sich kennen und vertrauen zu lernen, finden regelmäßige Treffen der Mitglieder eines Chapters auf Augenhöhe statt, dem Reglement von BNI folgend früh morgens, um die volle Handlungsfreiheit für das eigene Unternehmen am Tag zu gewährleisten. Grundsätzlich ist jede Berufssparte in einem solchen Unternehmerteam nur einmal vertreten, um gegenseitige Konkurrenz bei dem provisionsfreien Empfehlungsmarketing auszuschließen. Die Qualität eines BNI-Netzwerkes hängt mit den einzelnen Personen darin zusammen. Auch die Menge der Kontakte ist nicht entscheidend, sondern die Netzwerkstruktur macht den Unterschied und der Wille, mit einem Ehrenkodex zusammen zu arbeiten zum Nutzen aller. „Wer gibt, gewinnt“ ist daher auch die Devise von BNI. Indem sie Trittbrettfahrern relativ schnell und einfach ihre Unterstützung entziehen können, schützen sich die Netzwerke davor, ausgenützt zu werden. Netzwerken ist zunächst immer ein geben. Wer also bereit ist, von Anfang an zu geben, der qualifiziert sich zügig als wertvoller Partner. Es ist nämlich in der Tat so: Wer eine Empfehlung gibt – gleich ob für einen Wein oder für eine Partnerfirma – übernimmt damit ein Stück Verantwortung für den Erfolg der Empfehlung. Sein eigenes Ansehen und seine Vertrauenswürdigkeit würden leiden, wenn seine Empfehlung sich als Flop erweist. Für den Empfänger der Empfehlung bedeutet es daher einen Zugewinn an Sicherheit, wenn er einer solchen Empfehlung folgt.
Nächstes Treffen
Haben Sie schon einmal eine Netzwerkveranstaltung besucht? Am 14. und 28. November bietet sich für Interessierte erneut die Möglichkeit, an einem vorbereitenden Treffen teilzunehmen. Ansprechpartner sind Peter Blum, der unter peter.blum@bnikoblenz.de oder mobil unter (01 70) 77 17 888 zu erreichen ist und Rainer Simon, Tel. (01 70) 4 33 53 11. WE
