Allgemeine Berichte | 16.05.2017

Johanniter-Notrufsysteme unterstützen nicht nur kranke Menschen im Alltag

Werden alleinlebende Senioren eher ein Opfer von Kriminalität?

Höhr-Grenzhausen. Senioren sind von Straftaten nicht öfter betroffen als andere Altersgruppen. Die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2014 belegt: Ältere Menschen ab 60 Jahren werden verhältnismäßig selten Opfer von Gewaltkriminalität. Dennoch: Im Bereich der Pflegebeziehungen sowie bei Eigentums- und Vermögenskriminalität gibt es Delikte, bei denen gezielt ältere Menschen als Opfer gewählt werden. Auch Raubüberfälle in der eigenen Wohnung werden immer häufiger bei älteren Menschen ausgeführt. Die Täter versprechen sich hierdurch Vorteile, vermuten höhere Summen an Bargeld und Wertgegenständen in der Wohnung und gehen von wehrloseren Opfern aus. Gezielt werden beispielsweise Telefonbücher nach alten Vornamen durchsucht, um dann die Opfer auszukundschaften, in die Wohnung einzudringen und ihre Bewohner zu bedrohen, zu erpressen oder auszurauben.

„Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Tatsache, dass immer mehr Menschen immer älter werden, entwickeln sich vermehrt spezifische, auf ältere Opfer ausgerichtete Muster von Verbrechen. Aus diesem Grund müssen potenzielle Opfer besonders wachsam sein“, erklärt Christian Görg, Regionalvorstand der Johanniter am Mittelrhein. Hilfreich können in diesem Zusammenhang besonders die Notrufsysteme der Johanniter-Unfall-Hilfe sein. Hausnotruf- und Mobilnotrufsysteme stellen im Notfall auf Knopfdruck sofort Sprechkontakt mit dem Teilnehmer her. Kürzlich führte in einem Fall von Einbruch am Mittelrhein allein die laute Nachfrage der Johanniter-Zentrale über das Hausnotrufgerät zur Flucht des Täters. Sollte dies in anderen Fällen nicht ausreichen, kommt der Johanniter-Einsatzdienst selbstverständlich sofort zur Hilfe, alarmiert die Polizei und übernimmt bei Bedarf die seelische Betreuung der Opfer.

Um Fällen von Einbruch oder Raubüberfällen vorzubeugen, geben die Johanniter Tipps zum Verhalten im Umgang mit verdächtigen Anrufern und Besuchern:

- Seien Sie generell misstrauisch bei Besuchern oder Anrufern, die Ihnen nicht bekannt sind und die sich nicht ausweisen können

- Lassen Sie diese Personen im Zweifel oder bei einem unguten Gefühl nicht in Ihre Wohnung

- Schreiben Sie sich bei verdächtigen Anrufern die im Display angezeigte Telefonnummer auf

- Geben Sie niemals Details zu Ihrer Lebenssituation oder Ihren Vermögensverhältnissen preis

- Verständigen Sie bei Zweifeln und verdächtigen Nachfragen sofort die Polizei und informieren Sie ebenfalls Angehörige oder Nachbarn, die Ihnen im Fall der Fälle zu Hilfe eilen könnten

- Sorgen Sie vor: Aktuell besteht bis zum 31. Mai die Möglichkeit, die Notrufsysteme der Johanniter einen Monat kostenlos zu testen.

Eine unverbindliche und umfassende Beratung erhalten Sie kostenfrei bei Marc Wolff, Sachbereichsleiter Notrufsysteme bei den Johannitern am Mittelrhein, unter Telefon (02 61) 50 08 17 60. Weitere Informationen sind außerdem online unter www.johanniter.de/hausnotruf erhältlich.

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