St. Josefs-Werkstätten Plaidt
Werkstätten sind Schlüssel zur Inklusion
Enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen
Plaidt. Auf der Basis ihrer bereits sehr guten Zusammenarbeit traf sich die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und die Einrichtungs- und Werkstattleitung der Barmherzigen Brüder Saffig in den St. Josefs-Werkstätten Plaidt (WfbM), um weitere Entwicklungsmöglichkeiten in den Blick zu nehmen.
Sowohl die Agentur für Arbeit als auch die Beruflichen Integrationsdienste der WfbM stehen Menschen mit Behinderung bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen unterstützend zur Seite. Nun ging es bei einem gemeinsamen Treffen darum, weitere Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen. So soll die Integration von Werkstattbeschäftigten auf den ersten Arbeitsmarkt weiter voran gebracht werden. Frank Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit betonte die hohe Bedeutung der Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen und damit auch am beruflichen Leben: „Menschen mit Behinderung müssen auch als Arbeitskräftepotenzial mit zum Teil guten Qualifikationen im Hinblick auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Fachkräftebedarf gesehen werden.“
Behinderte Menschen als potenzielle Arbeitnehmer in Betracht ziehen
Schmidt appellierte an alle Arbeitgeber bei der Personalsuche auch an behinderte Menschen zu denken.
Mit ihrer Spezialisierung auf psychisch beeinträchtigte Menschen, gehen die St. Josefs-Werkstätten bei der Vermittlung entsprechender Arbeitskräfte mit den eigenen Beruflichen Integrationsdiensten innovative Wege. So gelingt es Werkstattbeschäftigten immer wieder, einen Weg auf den ersten Arbeitsmarkt zu finden.
„Diese Möglichkeiten möchten wir zukünftig weiter ausbauen“, so Werkstattleiter Gregor Nöthen. „Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit suchen wir nach geeigneten Arbeitsplätzen und stehen potenziellen Arbeitgebern gerne beratend zur Seite.“ Die St. Josefs-Werkstätten bieten zudem sogenannte Außenarbeitsplätze an, also Werkstattbeschäftigte, die vor Ort in den Betrieben Aufträge bearbeiten. „Wenn unsere Beschäftigten vor Ort in den Betrieben dann als Kollegen oder Kolleginnen betrachtet werden, die dort einfach dazu gehören, dann ist das gelebte Inklusion und macht Freude“, so Gregor Nöthen.
