Orientierungsmesse zum Internationalen Frauentag 2024
Wichtige Informationen zum Thema „Frau, Familie, Beruf“
Cochem-Zell. Im Rahmen des Internationalen Frauentages bot die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Cochem-Zell zusammen mit der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, dem Jobcenter Cochem-Zell sowie dem Jugendamt Cochem-Zell eine Orientierungsmesse.
Die lud als Informationsveranstaltung zum Thema „Frau, Familie und Beruf“ alle Bürgerinnen und Bürger ein und fand in der Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule (BBS) in Cochem statt. Im Anschluss an die Begrüßungsworte der Gleichstellungsbeauftragten Ramona Junglas ergriffen auch Landrätin Anke Beilstein und Frank Schmidt, Geschäftsführungsvorsitzender der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz, das Wort, wobei sie die zahlreichenden Anwesenden in die Thematik der Veranstaltung einführten. Letztere lockte neben den Frauen oftmals auch deren Familien und informierte auf drei Ebenen über Angebote, Chancen und Möglichkeiten vom Minijob bis zur Vollzeitbeschäftigung. Bei guten Rahmenbedingungen, die auch eine willkommene Kinderbetreuung beinhalteten, hatte man die Gelegenheit an insgesamt 17 Informations- und Aktionsständen mit Experten ins Gespräch zu kommen. Die konnten nicht nur mit zahlreichen Anregungen für die Interessenten aufwarten, sondern stellten ebenso eine hilfreiche Unterstützung bei der Ausbildungswahl oder dem bevorzugten Berufseinstieg in Aussicht. Dabei bedienten sie sich dem gemeinsamen Motto: „Starke Frauen sind gesucht – und das nicht nur in Führungspositionen!“ Anreize für flexible und pragmatische Möglichkeiten gab es in großer Auswahl. Diesbezüglich brachten sich die Agentur für Arbeit, die BBS Cochem, der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück, die Deutsche Rentenversicherung, die Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammer, Inklusa (Inklusionsbetriebe und Beratung), der Internationale Bund/Jugendmigrationsdienst, das Jobcenter, die TARGET GmbH, das Jugendamt, das Klinikum Mittelmosel Zell, die Landeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Polizeiinspektion Cochem, der Sozialdienst katholischer Frauen, sowie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit ihrem Fachpersonal ins Spiel. Parallel dazu gab es spannende Vorträge zu den Themen Weiterbildung, gesunder Alltag zwischen Familie und Beruf, Versicherungen für Familien sowie Kindererziehung und Pflege. In diesem Zusammenhang referierten Vanessa Fühner-Marfels und Annika Heitmann (AfA Koblenz-Mayen) über das Thema „WeiterBildung“ ist Zukunft, während Melanie Oehl (Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz) den gesunden Alltag im Spagat zwischen Familie und Beruf thematisierte. Referent Jörg Samsel (Deutsche Rentenversicherung) zeigte in seinen Ausführungen auf wie die DRV bei Kindererziehung und Pflege unterstützend tätig wird, damit man beispielsweise beruflich nicht zurückstecken muss. Mit Versicherungen für junge Familien beschäftigte sich auch Renate Schröder (Verbraucherzentrale RLP) in ihrem Referat. Sie gab unter anderem hilfreiche Tipps wie man seine Familie optimal versichert, für den Fall das sich Nachwuchs einstellt. Überdies bot Foto Gosslar (Cochem) die Erstellung kostenfreier Bewerbungsbilder für die Optimierung der Bewerbungsmappe an.
Zur Freude der kleinen Besucher präsentierte Thomas Jarzombek eine amüsante Zaubershow und die gut bestückte Kuchentafel sorgte zusätzlich für Wohlbefinden. Hier wurde um eine freiwillige Spende zugunsten des Internationalen Frauenfrühstücks des SkF gebeten.
TE
