Allgemeine Berichte | 31.10.2024

Treffen der Seniorensicherheitsberatenden aus drei Kreisen

Wichtiger Erfahrungsaustausch und Weiterbildung fürs Ehrenamt

Die Teilnehmenden profitierten vom regen Erfahrungsaustausch untereinander. Foto: Günther Ziermann

Westerwaldkreis. Ehrenamtlich tätige Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater sind als Multiplikatoren nicht mehr wegzudenken. Sie informieren die Bürgerinnen und Bürger unter anderem über aktuelle Betrugsmaschen und geben praktische Tipps zu Themen wie Schockanrufe, Haustürgeschäfte oder falsche Polizeibeamte. Wichtig ist dabei natürlich, dass sie auch selbst immer über neue Entwicklungen Bescheid wissen. Bei einer Veranstaltung trafen sich nun die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Region zum Erfahrungsaustausch untereinander und mit ihren kommunalen Ansprechpartnerinnen – Bianca Westphal vom Westerwaldkreis, Agnes Brück vom Landkreis Altenkirchen und Uschi Rustler vom Rhein-Lahn-Kreis. Und auch die Weiterbildung kam bei der Veranstaltung im Aloysia Löwenfels Haus in Dernbach/Westerwald nicht zu kurz.

Einleitend betonten die Ansprechpartnerinnen der Kommunen, welch wichtige Rolle die Seniorensicherheitsberatenden einnehmen. Sie helfen, indem sie die Bevölkerung aufklären, das subjektive Sicherheitsgefühl stärken und Gefahren reduzieren. Anschließend klärte Martina Röttig von der Verbraucherzentrale Hachenburg in einem Quiz über die häufigsten Rechtsirrtümer des Alltags sowie die größten trügerischen Missverständnisse des Einkaufens auf. Dabei stellte sie die rechtlichen Grundlagen verständlich dar und gab den Teilnehmenden mit ihren Tipps Rüstzeug an die Hand, das sie in ihrem Ehrenamt weitergeben können.

Carolin Blum, Kriminologin und Präventionssachbearbeiterin vom Polizeipräsidium Koblenz, informierte zudem über die geplanten Veranstaltungen 2025. Regelmäßig durchgeführte Fortbildungsveranstaltungen des Polizeipräsidiums sowie externer Referenten und auch der rege Austausch untereinander sorgen dafür, dass die Sicherheitsberatenden immer auf dem neuesten Stand sind und ihr Ehrenamt fachkundig ausüben können.

Wer sich für die Tätigkeit als Seniorensicherheitsberaterin oder -berater interessiert, kann sich bei Bianca Westphal, Seniorenleitstelle der Kreisverwaltung in Montabaur, per E-Mail an seniorenleitstelle@westerwaldkreis.de oder telefonisch unter 02602 124-482 melden. Dort können auch die bereits ausgebildeten Seniorensicherheitsberatenden kostenfrei für Vorträge und Gespräche gebucht werden. Mögliche Themen sind unter www.westerwaldkreis.de/seniorenleitstelle.html aufgeführt.

Pressemitteilung des Westerwaldkreises

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