Frauentreff Meckenheim e. V.: Spaziergang mit dem Historiker Rainer Selmann
„Wie Natur Wissen schaf(f)t“
Meckenheim. Zwölf Frauen des Frauentreffs Meckenheim trafen sich zu einem Stadtspaziergang mit dem Historiker Rainer Selmann. Die Damen wurden bereits am Poppelsdorfer Schloss erwartet. Das Thema des Spaziergangs lautete: „Wie Natur Wissen schaf(f)t“. Bereits im Jahre 1818 wurde das Schloss der Universität Bonn für das Botanische Institut überlassen. Der Schlossgarten wurde als botanischer Garten völlig neu umgestaltet. Er ist einer der ältesten und artenreichsten Gärten weltweit. Im Schloss sind heute neben dem Mineralogischen Museum verschiedene naturwissenschaftliche Einrichtungen untergebracht, wie beispielsweise das Institut für molekulare Physiologie und Entwicklungsbiologie, sowie Teile des Steinmann-Instituts für Geologie, Mineralogie und Petrologie. Als Nächstes besuchte man das Friedrich August Kekule Denkmal vor dem alten Chemischen Institut. Es beherbergt heute das Institut für Organische Chemie und Biochemie. Einen Blick hineinwerfen konnten die Frauen in die altehrwürdigen Gebäude des Instituts für Städtebau, Bodenordnung und Kulturtechnik, sowie in das Gebäude des Instituts für Kartographie und Geoinformation, die im letzten Krieg nicht zerstört wurden. Weiter führte der Weg zum Goldfuß-Museum im Steinmann-Institut und endete im Anatomischen Institut, das zur medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Bonn gehört. Die Frauen erfuhren auch, dass das Poppelsdorfer Schloss durch die kerzengerade Nussallee mit Schloss Augustusburg in Brühl verbunden werden sollte. Leider hatte das Geld dafür nicht ganz ausgereicht. Man hätte noch lange der interessanten Erzählung von Rainer Selmann zuhören können, aber die Zeit war so schnell vergangen. Zu diesem Ergebnis kamen die Damen bei einer Tasse Kaffee oder Tee im neuen Café am Poppelsdorfer Schloss.
