Workshop der HDG-Schule setzt Zeichen
Wie Wachtbergs zweite „Orange Bank“ entsteht
Wachtberg-Berkum. „Stop Sit Speak“ – seit mehr als zehn Jahren gilt die „Orange Bank“ – eine orangefarbene Sitzbank – als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Die Orange Bank soll sensibilisieren, aber auch informieren. Deshalb ist darauf eine Plakette mit Adressen und Telefonnummern angebracht, unter denen Betroffene Beratung und Hilfe bekommen.
In Wachtberg gibt es bereits eine Orange Bank, die im Foyer der Aula des Berkumer Schulzentrums steht. Eine zweite soll nach den Sommerferien neben dem Rathaus platziert werden. Und die ist gerade in einem Workshop der Hans-Dietrich-Genscher-Schule entstanden, den Kunstlehrerin Annamaria Papp-Derzsi und Jugendfachkraft Hannah Forster durchgeführt haben.
Wofür steht der Orange Day? Wie viele Frauen erleben Gewalt? Wo hört der Spaß auf und wird zur Beleidigung? Wie kann man helfen? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigt und gemeinsam beschlossen, ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen in Orange. Zunächst wurden Entwürfe erarbeitet, dann wurde die Bank gestrichen und durch eingravierte Worte zum Symbol: „Platz für Respekt“, „keine Gewalt“.
Wenn die neue „Orange Bank“ am vorgesehenen Platz steht, wird sie eine von mehr als 57 im Rhein-Sieg-Kreis sein – ein kollektives Mahnmal, das kaum mehr zu übersehen ist. Dazu gibt es seit 2002 den „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“, eine interdisziplinäre Vernetzung der Institutionen und Einrichtungen der Region Bonn/Rhein-Sieg, die direkt und indirekt mit Betroffenen von häuslicher Gewalt arbeiten (www.runder-tisch-gegen-haeusliche-gewalt-rsk.de). Etwa 25 Prozent aller Frauen erleben häusliche Gewalt durch den Ehemann oder den Lebenspartner. Mögen Aktionen wie der Workshop in der Hans-Dietrich-Genscher-Schule dabei helfen, die Gewalt in der Welt ein kleines Stück zu verringern.
Pressemitteilung
Gemeinde Wachtberg
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