Wieder gemeinsam auf der Apfelroute
Wachtberg/Swisttal. Allen Wetterprognosen zum Trotz machte sich eine bunte Gruppe großer und kleiner Fahrradfahrer (fünf Erwachsene und fünf Kinder aus Syrien, Afghanistan und Deutschland) auf den Weg vom Wachtberger Rathaus zum Campus nach Klein-Altendorf.
Dort wollten sie sich, wie auch schon im letzten Jahr, mit den Fahrradfahrern aus der Gemeinde Swisttal zum gemeinsamen Picknick treffen. Manche der Wachtberger Fahrräder hatten eingestanzte Nummern. Sie sind Teil eines Nikolausgeschenkes der Flüchtlingsarbeit der Gemeinde Swisttal aus dem Jahr 2019 an die Gemeinde Wachtberg. Und damit begann die Geschichte der gemeinsamen Fahrrad-Apfelroutentour beider Gemeinden.
Die Wachtberger Fahrradfahrer fuhren in Richtung Meckenheim vorbei an Apfelplantagen mit rot glänzenden Äpfeln, durch Klein Villip, Adendorf und vorbei an großen Zuckerrübenfeldern. „Die schmecken ja ganz süß!“ „So etwas gibt es auch in Afghanistan. Lablabo heißt das bei uns“, erzählte Hesbollah, ein 17-jähriger Junge aus Afghanistan, der seit drei Wochen in Wachtberg lebt. Nach 18 Kilometern kamen die Wachtberger am Campus in Klein Altendorf an, wo sie schon mit großem „Hallo!“ und belegten Brötchen von der Swisttaler Gruppe erwartet wurden. „Wir kennen uns doch noch vom letzten Jahr!“ und „Es ist schön, Euch wiederzusehen!“, so begannen zahlreiche Gespräche. Ein Quiz rund um den Apfel und ein Apfellauf-Wettbewerb erfüllten das Gelände des Campus mit Anfeuerungsrufen und viel Gelächter. Und nicht nur eine Urkunde und einen Beutel mit kleinen Geschenken nahmen die Wachtberger wieder mit zurück nach Wachtberg, sondern auch die Gewissheit, dass es ein Wiedersehen im nächsten Jahr geben wird.
Pressemitteilung
der Gemeinde Wachtberg
