Klassentreffen an der Clemens-Brentano-Overberg Realschule plus
Wiedersehen nach 50 Jahren
Koblenz. 50 Jahre nach dem Abschluss der Mittleren Reife an der Staatlichen Realschule für Mädchen trafen sich 13 Klassenkameradinnen des Abschlussjahrgangs 1967. Es war ein spannendes Wiedererkennen nach so vielen Jahren. Die weiteste Anreise hatte eine Klassenkameradin aus Wien. Herr Normann, ehemaligen Stellvertretenden Rektor gab einen Einblick in die heutige Schulsituation und zeigte die ehemaligen Klassenräume. Mit Erstaunen konnte festgestellt werden, dass sich baulich so viel nicht verändert hat. Eine Führung durch die Altstadt war für viele ein Wiedersehen mit Koblenz, wo sich in diesen letzten 50 Jahren viel verändert hat. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Ausklang in einem Hotel an der Mosel, wo noch viele Erinnerungen ausgetauscht wurden.
Alte Knaben drücken noch einmal die Schulbank
Im Rahmen eines Klassentreffens besuchten zehn ehemalige Schüler, begleitet von vier Ehefrauen, ihre „alte“ Schule. Ihre Realschulzeit von Ostern 1957 bis zum 23. März 1963 begann in einer Baracke im Hof des Hohenzollerngebäudes. Dort mussten die Schüler im Winter, wenn sie nicht frieren wollten, Brennmaterial mitbringen, um die Öfen zu heizen. Der weitere Schulweg führte zu dem von den Franzosen verlassenen „Collège Marceau“, in dem sich heute das Max-von-Laue-Gymnasium befindet, und endete schließlich im Neubau der Städtischen Realschule, Mittelschule für Jungen, im Neubau in der Weißergasse. In der Festschrift „30 Jahre Clemens-Brentano-Realschule“ aus dem Jahre 1989 konnten die Ehemaligen auf Fotos ihre damaligen Lehrer erkennen. Eine besondere Freude bereitete den Besuchern der kurze Aufenthalt in ihrem alten Klassenraum in der ersten Etage. Dort wurden viele Erinnerungen wieder wach. Nach dem einstündigen Besuch mit einem Rundgang durch das Gebäude, begleitet von Herrn Normann, der es verstand, die Gruppe durch sachkundige und humorvolle Bemerkungen zu informieren, ging es weiter mit einer Stadtführung von Herrn Gniffke.
