Allgemeine Berichte | 04.03.2019

Der als „Ne Bergische Jung“ bekannte Diakon war der Star in der Herz-Jesu Kirche in Mayen!

Willibert Pauels begeistert beim Gottesdienst zur Faassenacht!

Worte des Dankes richtete Prinz Guido I. an die närrische Gemeinde. Fotos: Roland Schäfges - www.myfoto24.eu

Mayen. Mit viel Witz, Charme und einigen nachdenklichen Worten begeisterte Diakon Willibert Pauels, den viele nur in seiner karnevalistischen Rolle als „Ne Bergische Jung“ kennen werden, die Besucher des Gottesdienst zur Faassenacht in der Mayener Herz-Jesu Kirche. Worte über Toleranz, Menschlichkeit und dem geordneten Miteinander. Wie für ihn üblich natürlich verpackt in tiefsinnigen Witzen, lehrreichen Anekdoten und dem ein oder anderen nichts mit dem Thema in Zusammenhang stehenden Nebensätzen. So war der immer noch als Diakon der Gemeinde St. Nikolaus Wipperfürth tätige Vollblutkarnevalist besonders Stolz darauf, dass viele Karnevalisten immer unwissentlich beten, wenn sie den ebenfalls in der Kirche gespielten Brings-Hit „Hallejuja“ intonieren. Dabei hat gerade dieses Lied einen ernsthaften und sehr persönlichen Hintergrund, wie ebenfalls in der über 30-minütigen Predigt zu erfahren war. Aber auch eher härtere Themen, die derzeit die Katholische Kirche beschäftigen, nahm er gekonnt auf und löste es auf seine Art auf.

Die Karnevalsmesse ist mittlerweile zu einer echten Traditionsveranstaltung in Mayen geworden. Die bis auf den letzten Platz mit bunt kostümierten Narren prall gefüllte Herz-Jesu Kirche bejubelte aber nicht nur mit stehenden Ovationen die Mitwirkung des aus Funk- und Fernsehen bekannten Kabarettisten und Büttenredners, sondern auch die anderen gelungenen Beiträge des Gottesdienstes.

So spielte zunächst die Feuerwehrkapelle Mayen unter der Leitung von Bernd Schmitz den Marsch „Highland“.

Zum Einzug von Diakon Willibert Pauels, Pfarrer Matthias Veit sowie dem Prinzenpaar samt Gefolge, unter andere auch bestehend aus dem Vorstand der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft ins Gotteshaus folgte der Fanfarenzug Grün-Weiß mit bekannten Klängen, ehe die legendäre Band „Kampfmaschine“ mit „En Ohsem Mayen“ übernahm.

Die rund zweistündige Messe war geprägt von rheinischem Dialekt, viel Humor, Selbstironie und vielen karnevalistischen Liedern wie „Nemm mich so wie ich ben“, „Unser Stammbaum“ oder die auf Mayen umgedichtete Version von „Dat Wasser von Kölle“, die entweder brillant durch die Musiker der freiwilligen Feuerwehr Mayen oder durch die Kampfmaschine gespielt wurde und auch zum Klatschen und Schunkeln animiert hat. Und genau das unterscheidet diese Messe von eigentlich allen anderen im Jahreskalender. Wenn aus „Vater unser im Himmel“ plötzlich „Vadda em Himmel“ wird, begeistert und erreicht dies offenbar sehr viele Menschen. Es ist eine seit vielen Jahren, auch in Köln gelungene Art, die Menschen für christliche Religion zu begeistern. Den auch wenn die Messe auf Dialekt gehalten wurde und anstelle klassischer Kirchenlieder eher populäre Karnevalsschlager verwendet werden, beinhaltete sie alle Elemente eines großen Gottesdienstes und erreicht in dieser modernen Verpackung inhaltlich so mit vielen wichtigen Botschaften die Festgemeinde.

Natürlich durfte am Ende auch das Sessionslied des Prinzenpaares von Mayen und „De Mayener Jung“ nicht fehlen, bevor Pfarrer Veit die Karnevalisten in die letzten Tage des Karnevals entließ.

Roand Schäfges

Diakon Willibert Pauels, den viele nur in seiner karnevalistischen Rolle als „Ne Bergische Jung“ kennen werden, fesselte die Gottesdienstbesucher mit viel Witz, Charme und auch nachdenklichen Worten.

Diakon Willibert Pauels, den viele nur in seiner karnevalistischen Rolle als „Ne Bergische Jung“ kennen werden, fesselte die Gottesdienstbesucher mit viel Witz, Charme und auch nachdenklichen Worten. Foto: Roland Schaefges

Diakon Willibert Pauels war der Star der Messe!

Diakon Willibert Pauels war der Star der Messe! Foto: Roland Schaefges

Die Kampfmaschine trug zum Gelingen der Messe. Hier durfte auch mitgesungen, geklatsch und geschunkelt werden.

Die Kampfmaschine trug zum Gelingen der Messe. Hier durfte auch mitgesungen, geklatsch und geschunkelt werden. Foto: Roland Schaefges

Worte des Dankes richtete Prinz Guido I. an die närrische Gemeinde. Fotos: Roland Schäfges - www.myfoto24.eu Foto: Roland Schaefges

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