Allgemeine Berichte | 15.10.2013

Städtisches Gymnasium Rheinbach

„Wind und Wetter“ durchzogen den zdi-Projekttag

Schüler der Projektgruppe Erforschung regenerativer Energien. Sebastian Cholewa

Rheinbach. Mit einer Mischung aus Neugier und der Hoffnung auf viele Informationen auf einem Sachgebiet, das den persönlichen Interessen und Neigungen einmal so richtig entspricht, nahmen am Donnerstag, 10. Oktober 46 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des zdi-Projekttages an drei Projekten teil. Dem Thema des Tages „Wind und Wetter“ machten die Projekte alle Ehre. So richtig wissenschaftlich ging es im Projekt von Herrn Cholewa zu, der mit Oberstufenschülern zu dem Thema „Dynamische Systeme und der Klimawandel“ arbeitete. Die Schüler modellierten ein nulldimensionales Energie-Bilanz-Modell für das Klimasystem und den Treibhauseffekt. Die ermittelte Prognose für die nächsten 100 Jahre, eine mittlere Temperaturerhöhung um etwa 3°C, führte zu einer Diskussion über die Frage der tatsächlichen Schuld des Menschen und über mögliche Konsequenzen für den Klimawandel und das zukünftige Leben auf der Welt. Dieses Projekt wird zur Freude der Schüler seine Nachhaltigkeit im Physik LK finden, denn die Arbeit mit der während des Projektes verwendeten Software Dynasys wird auch im Unterricht weiter fortgeführt werden. Mit der „Erforschung regenerativer Energien“ beschäftigten sich Siebt- und Achtklässler unter der Leitung von Dr. Brenig. Hier wurde untersucht wie Solarthermieanlagen gebaut werden. Diese wurden so entwickelt, dass sie als Baukastensystem im Physikunterricht erneut verwendet werden können. Insofern ist dieser Projekttag ein Pilotprojekt für weiterführenden Unterricht am SGR. Zum Schluss waren sich die Schüler darin einig, dass der praktische Umgang und der Aufbau der Solarthermie-Module „echt sehr viel Spaß gemacht“ hat. Acht Schüler der Jahrgangsstufe zehn erprobten sich in dem Projekt „Wie Chemiker das Wetter sehen?“ von Herrn Stettler darin, zwölf Grundschüler der KGS Merzbach zu unterrichten und sie bei ihren spannenden Experimenten zu Themen wie „Woher kommt der Wind?“ zu begleiten. Nun können auch die Kleinen stolz Alltagsphänomene rund ums Wetter erklären. Darüber hinaus wurden Freundschaften zwischen Klein und Groß geschlossen, so sehr himmelten die Kleinen ihre jugendlichen Lehrer an. So können Berührungsängste zur weiterführenden Schule gar nicht erst aufkommen.

Physik LK im Projekt Dynamische Systeme und der Klimawandel.

Physik LK im Projekt Dynamische Systeme und der Klimawandel.

Schüler der Projektgruppe Erforschung regenerativer Energien. Fotos: Sebastian Cholewa

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