Allgemeine Berichte | 09.01.2026, 11:31 Uhr

Schneetreiben und Glätte: ADAC gibt wertvolle Tipps für Autofahrer

Winterchaos auf den Straßen: So gelingt die sichere Fahrt

Symbolbild. Foto: iStock.com/trendobjects
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Region. Die kommenden Tage bringen herausfordernde Bedingungen auf den Straßen mit sich:

Glätte, Schnee und Temperaturen bis zu minus 15 Grad erschweren das Fahren auf Autobahnen und Straßen erheblich.

Autofahrerinnen und Autofahrer, die sicher unterwegs sein möchten, sollten sich umfassend vorbereiten und ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen. In Extremsituationen empfiehlt es sich, Fahrten zu verschieben, so der ADAC.

Vor Fahrtantritt ist es wichtig, das Fahrzeug vollständig von Schnee und Eis zu befreien, um eine uneingeschränkte Sicht zu gewährleisten und andere Verkehrsteilnehmer nicht durch herabfallende Schneereste zu gefährden. Eiskratzer und robuste Schneebesen sind daher unverzichtbare Bestandteile der Winterausrüstung eines jeden Fahrzeugs.

Winter- oder geeignete Ganzjahresreifen mit einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern sind jetzt unerlässlich. Wer die situative Winterreifenpflicht missachtet, setzt sich und andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Risiken aus und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Fahrweise sollte dringend den aktuellen Wetter- und Straßenverhältnissen angepasst werden. Bei Schneefall oder vereisten Straßen gilt es, nur so schnell zu fahren, wie das Fahrzeug sicher beherrscht werden kann. Ein großzügiger Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist ebenso ratsam. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass die Geschwindigkeit den Bedingungen angepasst werden muss – auch wenn es gesetzliche Tempolimits gibt. Bei einer Sichtweite von unter 50 Metern, etwa bei starkem Schneefall, ist eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h einzuhalten. Niedertouriges Fahren sowie sanfte Lenk- und Bremsbewegungen erhöhen die Kontrolle auf glatter Fahrbahn. Eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke vermittelt ein Gefühl für den verlängerten Bremsweg, der auf Eis und Schnee erheblich länger sein kann als auf trockenem Asphalt. Bei extremen Verhältnissen wie Blizzards, Eisregen oder Blitzeis empfiehlt der ADAC, das Fahrzeug stehen zu lassen und erst dann loszufahren, wenn der Winterdienst geräumt oder gestreut hat. BA

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