Allgemeine Berichte | 17.02.2017

Kolpingsfamilie Mülheim hatte eingeladen

Winterwanderung wurde zum Info-Nachmittag

Die Kolping-Wanderer an der Baustelle der Grundschule Mülheim. Oswald Senner

Mülheim-Kärlich. Sonnenschein begleitete die bescheiden klein geratene Zahl der Wanderer der Kolpingsfamilie Mülheim bei winterlicher Witterung durch die Umgebung der Stadt. Ziel war auch das Neubaugebiet „Steinrausch“. Nach einer kurzen Rast und „Stärkung“ ging es weiter an die Baustelle der Grundschule Mülheim, wo auch das Foto entstand. Sachbezogen setzte sich im Pfarrheim im Kreis von 30 Personen die Veranstaltung mit einem Bericht des Beigeordneten der Stadt, Albert Weiler, über den Stand und die Planung der Grundschule Mülheim fort. Die künftig mit Ein- und Ausgang nach der Ringstraße (bisher Annastraße) orientierte Grundschule werde zweigeschossig mit den Außenmaßen von ca 75 m x 30 m. Die Grundschule Mülheim, die als Ganztagsschule konzipiert ist, werde ca 230 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassenzimmern zu je 60 qm aufnehmen und zusätzlich nach neuesten pädagogischen Gesichtspunkten ausgerichtete Fach- und Nebenräume anbieten. Für die Mittagsverpflegung der Ganztagsschüler werden Küche und Speisesaal vorgesehen. Der gesamte schulische Nutzraum betrage 1.456 qm. Auch über Kosten und Fertigstellung informierte Albert Weiler. So sollen die geplanten Gesamtkosten einschließlich Abriss und Schulhofgestaltung ca 6.300.000Euro betragen, die von Land und Kreis mit 3.600.000 Euro bezuschusst werden. Bei zügigen Bauarbeiten werde mit der Fertigstellung schon Ende 2017 gerechnet. Anhand digitaler Bilder der Baupläne konnten sich die Teilnehmer der Veranstaltung einen guten Überblick über das Bauvorhaben machen. Sie dankten dem Referenten für die informativen Ausführungen.

„Orte der Koblenzer Altstadt, die Geschichte schrieben“, war anschließend Thema eines Lichtbildervortrages von und mit Oswald Senner. Er führte zum Deutschen Orden am „Eck der Deutschen“ am heutigen Blumenhof, in das Umfeld von Kastor-, Liebfrauen- und Florinskirche mit Buntglasbildern eines „Jesus-Zyklus“ aus dem 15. Jahrhunderts, die ursprünglich aus der Kastorkirche in Dausenau/Lahn stammen.

Die historische Reise führte ferner an das „Alte Kaufhaus“ an der Florinskirche und in das Haus „Zum Deutschen Kaiser“ und schließlich in das Kloster der Barmherzigen Brüder in der Florinspfaffengasse, das seit einigen Jahren Veranstaltungsort für die „Sommertankstelle“ des Kolpingwerkes geworden ist und an die Wirkungsstätte des seligen Bruders Peter Friedhofen erinnert, der hier die erste Ordensgemeinschaft der „Barmherzigen Brüder Maria Hilf“ gegründet hat und in diesem Haus auch gestorben ist. Aktuelle Bilder unterstützten die historischen Ausführungen, die im Grunde vielen bekannt, im Vortrag aber mit Hintergrundinformationen dargestellt wurden.

Die Kolping-Wanderer an der Baustelle der Grundschule Mülheim. Foto: Oswald Senner

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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