Gesundheitliche Versorgung soll durch Netzwerk optimiert werden
„Wir kümmern uns – Ihr könnt hier wohnen!“
Erste Gesprächsrunde im Kreishaus zeigt großes Interesse an Zusammenarbeit aller Klinken
Rhein-Lahn-Kreis. Eine gute medizinische und gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung ist ein erklärtes Ziel des Kreisentwicklungskonzepts des Rhein-Lahn-Kreises. Landrat Frank Puchtler hatte deshalb Vertreter aller im Kreis ansässigen Kliniken, darunter Akut-, Fach- und Rehakliniken, ins Kreishaus zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Die Veranstaltung war von der Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung unter der Leitung von Amtsärztin Roswitha Kästner und ihrem Team sorgfältig vorbereitet worden. Von dieser Runde, so das erste Fazit, geht das Signal aus, dass es sehr sinnvoll ist, wenn sich alle Betreiber und Träger von Einrichtungen und Angeboten, die der Gesundheit dienen, zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammenschließen. In der Gesprächsrunde im Kreishaus ging es zunächst einmal um das gegenseitige Kennenlernen und um Informationen über die sogenannte „Gesundheitsregion Rhein-Lahn“. Die Vertreter der Kliniken sprachen sich allesamt für eine Verbesserung der Zusammenarbeit aus und sahen auch die gegenseitige Wahrnehmung als wichtigen Baustein für ein entsprechendes Netzwerk. Mit diesem könnten Synergieeffekte erzielt werden, die wiederum den Patienten zugutekommen sollen. „Wer im Rhein-Lahn-Kreis lebt, soll möglichst auch bei allen Gesundheitsfragen eine Rundumversorgung innerhalb des Kreises in Anspruch nehmen können“, so Landrat Frank Puchtler, der sich bei dieser Kick-Off-Veranstaltung sehr über das rege Interesse vonseiten der Kliniken freute, denn schließlich hatten alle Einrichtungen Vertreter ins Kreishaus geschickt. „Wir kümmern uns - Ihr könnt hier wohnen“, so sollte die Botschaft an die Bevölkerung lauten, die von dieser ersten Veranstaltung ausging. Erst wenn jeder Anbieter auch die Angebote der Mitbewerber kennt, kann das Angebot insgesamt optimiert werden, so der Tenor in dieser Runde. Die Patienten können dann letzten Endes auch davon profitieren. Gute und verständliche Informationen für die Kreisbevölkerung, zu denen auch ein Gesundheitswegweiser gehören wird sollen deshalb schon bald für mehr Transparenz der vorhandenen Angebote sorgen. Aber dabei wollen es die Akteure nicht belassen. Neben den Kliniken sollen künftig auch noch alle anderen Anbieter im Gesundheitswesen, also niedergelassene Ärzte, Apotheken, Pflegestützpunkte, Pflegeeinrichtungen und weitere Akteure in das Netzwerk Gesundheit eingebunden werden. Ein nächstes Treffen wird deshalb geplant.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung
des Rhein-Lahn-Kreises
