„Zufallsexperiment“ = Acht Freunde - Eine Band
„Wir machen es nicht des Geldes wegen“
Ein Hobby aus Spaß zur Musik und für den guten Zweck
Löf. Ein Zufallsexperiment ist ein Vorgang, bei dem mindestens zwei Ergebnisse möglich sind und bei dem man vor Ablauf des Vorgangs das Ergebnis nicht vorher sehen kann - soweit die mathematische Erklärung. Realistisch gesehen, war die Gründung der Band „Zufallsexperiment“ im Jahr 2014 ein vorhersehbarer Vorgang, wenn auch aus dem Zufall entstanden. Denn die acht Freunde hatten zu diesem Zeitpunkt schon umfangreiche Erfahrungen als Musiker gesammelt. Trotzdem war aller Anfang schwer, das bemerkten sie schnell: „Es war einfach gedacht, aber ganz so einfach war es dann doch nicht!“ Trotz der musikalischen Vorgeschichte, die meisten waren im Musikverein Löf „groß“ geworden, war die schwierige Aufgabe zu meistern, jeden einzelnen Musiker mit seinem Instrument zu einem Ganzen zusammen zu führen, um das beste Klangerlebnis zu erzielen. Nach drei Monaten war es geschafft, und aus der Idee, die an der Kirmes in Koblenz-Moselweiß geboren war, entstand ein gelungenes Experiment. Zunächst klang es wie eine Schnapsidee, obwohl Schnaps an diesem Abend keine Rolle spielte. Es war ein lauer Sommerabend, vier Freunde genossen die Livemusik der auftretenden Band, die super war. Das Bier schmeckte und weckte die Experimentierfreudigkeit: „Das können wir doch auch, als Band zusammen Musik machen!“ Noch an diesem Abend waren die erste Bandbesetzung und ein Probetermin beschlossene Sache. Heute besteht die Band aktuell aus acht Musiker und Musikerinnen, die dicke Freunde sind. Der Posaunist Marvin Blasius ist 23 Jahre alt, kommt aus Kattenes und gilt als das musikalische Lexikon der Band.
Der Auszubildende ist im Musikverein Löf auch als Vizedirigent tätig. Die weibliche und bezaubernde Stimme der Band ist die neunzehnjährige Feli Orthen aus Koblenz-Lay und seit 2016 mit dabei. Liebevoll wird die Schülerin als „Gesicht der Band“ betitelt. Am Keyboard und am Akkordeon gibt Dennis Lohner den Ton und sorgt als „Alleskönner“ für die richtige Technik und fürs Material. Der 23-jährige Bankkaufmann fungiert im Musikverein Löf außerdem als Kassierer und Saxophonist. 21 Jahre alt ist der Schlagzeuger Leon Schmitt aus Kattenes. Der Auszubildende gilt als „unser Mann mit den vielen Becken“ und ist ebenfalls im Musikverein Löf aktiv. Für das Organisatorische ist der 23-jährige Michael Schunk aus Löf zuständig. Der IT-Techniker spielt die Trompete, und das auch im Musikverein Löf. Autodidakt ist der 20-jährige Löfer Niklas Schunk, denn er hat sich das Bass-Spielen selbst beigebracht. Auch er ist noch in der Ausbildung und spielt im Musikverein Löf das Schlagzeug. Die 24-jährige Studentin Laura van de Wall aus Löf sorgt mit ihrem Saxophon für die Frauenpower sowohl im Bläsersatz der Band, als auch im Musikverein Löf. Als Sunny-Boy der Band hat Simon Weber, 20 Jahre alt, Student und aus Löf, immer ein Lachen drauf. Auch er hat sich das Gitarrenspiel selbst beigebracht und beachtliche Fortschritte gemacht. Hinter den Kulissen wird die Band von einer tollen Crew unterstützt: Janina Bremer (Fotografin), Marvin Heil (Lichttechnik), Sören Rath (Tontechnik) und Lukas Naunheim (Roadie). Für die Zukunft wünscht sich die Band Unterstützung einer männlichen Stimme. Der Interessent sollte aus der Region kommen, teamfähig sein und aus Spaß an der Musik handeln. Das erste öffentliche Konzert gaben die Freunde schon im Gründungsjahr: Das Jugendkonzert des Musikverein Löf. Der Anfang war geschafft, mit intensiven Proben und Auftritten wurde ein ansprechendes Programm erstellt. Heute hat die Band, bei einem vier- oder fünfstündigen Auftritt, bis zu 60 Titel im Programm. Alle Bandmitglieder sind gleichberechtigt, bei der Zusammenstellung eines Programmes kann jeder mitreden. Der Organisator Michael Schunk macht eine vorläufige Aufstellung, über die dann alle gemeinsam entscheiden. Sie haben für jeden Anlass die passenden Songs, gestalten musikalische Events bei Galas, Betriebsfesten oder Kundenveranstaltungen, geben jedem Fest den passenden musikalischen Rahmen, spielen ausschließlich live. Ihre Highlights waren nach eigenen Angaben der Auftritt am 1. September 2018 als Vorgruppe der Schürzenjäger in Laubach und die vielen Auftritte bei der Kreissparkasse Mayen.
Dabei waren sich alle von Beginn an einig: „Wir machen es nicht für Geld, die Musik steht im Vordergrund!“ Es ist ein Hobby aus Spaß zur Musik und die ausgeprägte Feierlaune, auf keinen Fall ein bezahltes Nebengewerbe. Die Bandmitglieder verfolgen schon seit einiger Zeit den grundsätzlichen Gedanken: „Dass wir für eine gute Sache Musik machen wollen!“ Daraus entstand im Jahr 2016 die eigene Benefizveranstaltung „Magic Moments“. Das diesjährige Konzert für den guten Zweck findet am 7. Dezember 2018 statt, wenn „Zufallsexperiment“ für die „Herzenssache“ des SWR mit „magischen Momenten“ in Hatzenport Spenden sammelt. Informationen unter
Kontakt unter
info@zufallsexperiment-band.de.
EP
Durch intensives Proben stellte die Band ein ansprechendes Programm auf, so haben sie für jeden Anlass die passenden Songs.
