Allgemeine Berichte | 30.07.2021

Alkoholprävention in der Jugendgruppe Palisander

Wissen über Alkohol vertieft

Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren beim Fahren mit den Bobby Cars durch den Parcours gefragt. Foto: privat

Mayen. „Alkohol gehört zum Alltag“, so die vielfache Meinung. Und der Gebrauch von Alkohol gilt in allen Altersgruppen als normal. So haben immer mehr Jugendliche unter 18 Jahren und sogar schon unter 16 Jahren häufigen Kontakt mit Alkohol. Gerade in der Pubertät, wenn das Gehirn sich umbaut, probieren sich Jugendliche gerne aus, um Grenzerfahrungen zu erleben. Es ist also wichtig, mit den Jugendlichen immer wieder über den Alkoholkonsum zu sprechen. Deshalb hat sich Jugendgruppe Palisander, ein Gruppenangebot für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien, vor den Sommerferien mit dem Thema Alkoholprävention beschäftigt, denn gerade Kinder mit alkoholkranken Eltern zählen zur größten Sucht-Risikogruppe (vgl. Nacoa).

Die Gruppenstunden laufen nach festen Ritualen ab, die den Jugendlichen Halt geben. Jedes Treffen beginnt mit einer Einführungsrunde, gefolgt von einem spielerischen oder psychoedukativen Teil – also eine die Psyche fördernde Wissensvermittlung. Und zu jedem Abschluss gehört ein gemeinsames Essen. In der ersten Stunde zum Thema Alkoholprävention konnten die Jugendlichen von ihren eigenen Erfahrungen mit Alkohol sprechen und ihr Wissen zu diesem Thema im Quiz unter Beweis stellen. Sie sollten u.a. erraten, ob in einem Glas Sekt à 0,2l oder in einem Glas Bier à 0,3l mehr reiner Alkohol steckt. Auch ob es Tricks gibt, schneller wieder nüchtern zu werden, wurde erfragt. In der darauffolgenden Woche gab es einen langen gemeinsamen Austausch zum Thema Alkohol. Mit diesen Tipps und Tricks sind die Jugendlichen gut vorbereitet, sollte es zum Kontakt mit Alkohol kommen. Abgerundet wurde die Gruppenstunde mit einem Heft zum Mitnehmen voller Rezepte für alkoholfreie Cocktails. Schließlich schmeckt Alkoholfreies genauso gut. In der letzten Stunde vor den Sommerferien konnten die Jugendlichen die erlernte Theorie aktiv in die Praxis umsetzen: Hierzu hatten die Gruppenleiterinnen einen Parcours aufgebaut, den die Jugendlichen mit Bobby Cars meistern mussten. Da waren Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Nicht so leicht für jene männlichen und weiblichen Jugendlichen, die den Parcours im Gegensatz zu ihren Mitstreitern mit Promille-Brille und Handschuhen meistern mussten. So konnten sie am eigenen Leib erfahren, wie Alkohol Sinne und Kontrollfähigkeit mindert. Ein gutes Lehrstück, sich zweimal zu überlegen, ob das nächste Glas Bier wirklich sein muss. Und da die Sommerferien ins Haus standen, gab es am Ende zur Feier des Tages eine große Pizza. Einfach lecker!

Pressemitteilung

Caritasverband

Rhein-Mosel-Ahr e.V.

Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren beim Fahren mit den Bobby Cars durch den Parcours gefragt. Foto: privat

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