Allgemeine Berichte | 08.08.2018

Adenauer Künstlerin gibt Einblicke in das künstlerische Wirken mit Naturfarben

Wo die Natur in der Kunst aufgeht

Die Künstlerin Andrea Ort hatte zum Sommerfest ins Atelier eingeladen

Andrea Orthin ihrer Lieblingseckeim Atelier. Foto: UM

Adenau. In Adenau in der Hirzensteinstrasse hatte die freischaffende Künstlerin Andrea Orth am Wochenende, im Mittelpunkt des Kultursommers in Rheinland-Pfalz, zum Sommerfest in ihr Atelier eingeladen. Bereits am Samstagnachmittag zog es zahlreiche Kunstinteressierte ins Atelier und den mit Kunst gestalteten Außenbereich der Künstlerin, die sich von ihren Frankreichurlauben und Reisen inspirieren lässt und dann ausschließlich Naturfarben in ihren Pigmentarbeiten, Papiergrafiken und Marmorstuckwerken verarbeitet.

In ihrem Atelier bewegte sich die seit 14 Jahren als freischaffende Künstlerin arbeitende Andrea Orth ganz auf Augenhöhe mit den kunstinteressierten Gästen, indem schnell der Dialog geführt wurde. Gerade in der behaglich gestalteten

Sitzecke, eingerahmt von Kunstwerken der neueren Zeit (angelehnt an ihre Reise durch die Bretagne), wurden die Themen Tanz und Frauen verarbeitet. Ob Samba, Flamenco oder die Verkörperung und Sinnlichkeit sowie das Selbstbewusstsein der Frauen herausgestellt werden, waren es auch hier die Naturfarben, mit denen die Künstlerin bewusst reduziert und puristisch das Themenfeld dargestellt hat.

Kunst ist bei Andrea Orth im Atelier erlernbar, wo sie immer wieder zu Workshops in kleinen Gruppen einlädt und den Kunstinteressierten die freie Entscheidung bei der Auswahl der zahlreich zur Verfügung stehenden Naturfarben überlässt. Da werden die Pulver von Lavendel bis zur Ockerfarbenen Erde angerührt und individuell verarbeitet, allerdings mit dem Blick der Künstlerin, die die Fortschritte bis zum fertigen Werk begleitet und das ganz in der familiären Atmosphäre im Künstler-Atelier. Nach dem erfolgreichen Wochenende, wo auch am Sonntagnachmittag wieder viele das Sommerfest im Atelier besuchten, stand für die Künstlerin fest, auch im nächsten Jahr wieder zum Kunsterlebnis ins Atelier einzuladen.

UM

Andrea Orth in ihrer Lieblingsecke im Atelier. Foto: UM

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