„Brandschutzwoche“ in der kommunalen Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Kettig
Wo gibt es „gutes Feuer“ und wo gibt es „böses Feuer“
Kettig. Allein in Rheinland–Pfalz wird die Feuerwehr alljährlich zu etwa 17.000 Brandeinsätzen gerufen. Dabei sind jedes Jahr etwa hundert Menschenleben, davon etwa jedes zehnte Kind zu beklagen. Bundesweit entstehen pro Jahr Schäden in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro. Solche Zahlen machen deutlich, wie wichtig Brandschutzerziehung bereits in der Kindertagesstätte ist. Aus diesem Grund führte die kommunale Kindertagesstätte „Arche Noah“ eine „Brandschutzwoche“ durch. Mit den Kindern wurde über das Thema Feuer gesprochen: wo gibt es „gutes Feuer“, wo gibt es „böses Feuer“. Es durfte ausprobiert werden, wie man eine Kerze anzündet und was dabei zu beachten ist. Im Rollenspiel wurde geübt, was zu tun ist, wenn es wirklich einmal brennt, zu Hause oder in der Kita. Es wurde geübt, wie man einen Notruf richtig absetzt, welche Nummer man wählt und was danach wichtig ist.
Dank der Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Kettig konnten die Kinder sehen, was alles zur Ausrüstung eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau gehört und wie er oder sie im Einsatz aussieht. Vor allem die Atemmaske und deren Geräusche jagen den Kindern häufig Angst ein, deshalb ist es sehr wichtig es ihnen zu erklären und zu zeigen, dass sie keine Angst haben müssen und sie sich vor allem im Ernstfall nicht vor der Feuerwehr verstecken dürfen.
Auch eine Räumungsübung wurde durchgeführt
Darüber hinaus wurde eine Räumungsübung durchgeführt. Alle Kinder verließen nach Auslösung des Alarms vorbildlich das Gebäude und suchten zusammen mit ihren Erziehern die Sammelplätze auf dem Spiel-, beziehungsweise auf dem Parkplatz der Kita auf. Die örtliche Feuerwehr rückte aus und bescheinigte den Kindern ihr einwandfreies Verhalten.
Zur Erinnerung an die Woche erhielten alle Kinder eine Urkunde. Alle waren sich einig: Das war sicherlich nicht die letzte „Brandschutzwoche“ in Kettig.
