Allgemeine Berichte | 07.01.2016

Stadt Rheinbach stellt sich der Herausforderung

Wohnraum für Flüchtlinge gesucht

Rheinbach. Der Strom von Menschen, die in Deutschland Zuflucht und Hilfe vor politischer Verfolgung oder Krieg in ihren Heimatländern suchen, wird sich aller Voraussicht nach auch im Jahr 2016 nicht verringern. Diese Menschen, von denen viele alles verloren haben, fliehen aus Angst vor Gräueltaten, Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit. Die Flucht selbst ist ihnen oft nur unter unvorstellbaren Entbehrungen gelungen. Diese Menschen kommen in der Hoffnung, wieder als Menschen gewürdigt zu werden und ein Leben ohne tagtägliche existenzielle Not führen zu können.

Die Stadt Rheinbach stellt sich dieser Herausforderung und will alles tun, um die damit verbundenen Probleme zu meistern. Dazu ist sie auf Verständnis und konkrete Mithilfe angewiesen, denn die Unterbringung dieser Menschen stellt nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern auch eine sozial humanitäre Verpflichtung dar. Die Stadt Rheinbach sucht vor diesem Hintergrund dringend Gebäude oder Wohnungen, die sie für die Unterbringung anmieten kann.

Bei den Mietverträgen handelt es sich nicht um Wohnraummietverträge, sondern um Verträge über Räume. Der Unterschied zum Wohnraummietvertrag besteht zum Beispiel in vereinfachten Kündigungsregeln zu Gunsten des Vermieters. Die Mietdauer kann entweder für einen bestimmten Zeitraum fest oder auf unbestimmte Zeit vereinbart werden.

Die Belegung des Mietobjekts durch die Stadt Rheinbach erfolgt, wenn der Vermieter dies wünscht, im Einvernehmen zwischen den Vertragsparteien. Die Stadt Rheinbach zahlt die ortsübliche Vergleichsmiete. Die Miete wird durch eine Wertsicherungsklausel angepasst. Das heißt, dass der Vermieter kein langwieriges Mieterhöhungsverfahren ausführen muss. Die Stadt Rheinbach übernimmt sämtliche Betriebskosten und selbstverständlich die Haftung für Schäden sowie sämtliche Kosten für Kleinreparaturen. Die angemieteten Mietobjekte und deren Bewohner werden regelmäßig durch städtische Hausmeister betreut.

Wer freien bewohnbaren Wohnraum für die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge zur Verfügung stellen kann, wendet sich an: Stadt Rheinbach, Immobilien, Walter Kühn, Schweigelstraße 23, 53359 Rheinbach, Tel. (0 22 26) 91 73 28, Fax. (0 22 26) 91 74 55, walter.kuehn@stadt-rheinbach.de.

Pressemitteilung

der Stadt Rheinbach

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