Remagener Initiativen nähen Schutzmasken
Zahlreiche freiwillige Helfende in den Ortsteilen
Remagen. In mehreren Remagener Ortsteilen haben sich in den vergangenen Tagen zahlreiche Helfende per Telefon oder über die Sozialen Medien zusammengeschlossen und zu Hause die Nähmaschinen angeworfen, um Schutzmasken zu nähen. Die einzelnen Initiativen sind untereinander vernetzt und helfen sich gegenseitig mit Materialien aus, damit die Produktion nicht ins Stocken gerät.
Unterstützt werden die Freiwilligen durch Materialspenden aus der Bevölkerung aber auch durch finanzielle Hilfen zur Anschaffung von Stoffen, Bändern und weiteren notwendigen Utensilien. Das Organisationsteam des Kripper Weihnachtsmarktes hat 500 Euro gespendet, die Bürgerstiftung Remagen hat bislang 600 Euro zur Verfügung gestellt. Auch aus den städtischen Kindergärten kam Hilfe der besonderen Art. Um die Nasenbügel für die Schutzmasken herstellen zu können, haben die Kindergärten ihre Vorräte an Pfeifenreinigern, die ansonsten als Bastelmaterial dienen, zur Verfügung gestellt.
Bürgermeister Björn Ingendahl dankte allen Aktiven: „Diese Initiativen sind ein schönes Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Sie zeigen, wie wir in unserer Stadt gerade in schweren Zeiten zusammenstehen.“
Die fertigen Schutzmasken werden an das Krankenhaus Remagen sowie an die Curanum-Seniorenresidenz in Remagen und an das Franziskushaus in Oberwinter gespendet. Die Einrichtungen zeigen sich sehr dankbar für die Hilfe, da die Lieferung medizinischer Atemschutzmasken derzeit immer noch lückenhaft ist.
Pressemitteilung der
Stadt Remagen
