Allgemeine Berichte | 14.11.2019

Landessportbund RLP erhält Zuschlag beim DOSB-Innovationsfonds

Zehn Sportvereine für Pilotprojekt gesucht

Bewerbung bis Freitag, 31. Januar 2020

Mainz. Der Innovationsfonds des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördert seit dem Jahr 2007 gezielt Projekte seiner Mitgliedsorganisationen.

Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf dem Thema Personalentwicklung, für den sich auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) erfolgreich beworben hat. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz können sich bis Freitag, 31. Januar 2020 für eine Teilnahme bewerben.

Gemeinsam mit den regionalen Sportbünden Rheinland, Rheinhessen und Pfalz sucht der LSB zehn Vereine für ein Pilotprojekt, um eine neue Methode (Match-Quality-Tool) zur Erfassung der Bindung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Sportverein zu erproben.

Mit dem Projekt „Digitale Vereinsberatung“ haben zehn Sportvereine aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Tool in Kombination mit einer Beratung im Verein zu testen. Jeder Verein erhält eine individuelle Auswertung und für die Umsetzung von Maßnahmen zur Bindung Ehrenamtlicher im Verein ein Budget von 500 Euro.

Mit dem Match-Quality-Index (MQI) bietet der Landessportbund ein Tool zur digitalen Vereinsberatung. Auf der Grundlage von vermuteten Bindungs- und Rekrutierungsproblemen im Bereich der Ehrenamtlichkeit in Sportvereinen wurde auf Initiative des LSB und des Sportbundes Pfalz im Rahmen des DOSB-Innovationsfonds ein landesweites Vorhaben bewilligt und finanziell unterstützt.

Mit einer Online-Befragung sollen Infos über die Kombination aus Motiven von ehrenamtlich Engagierten und deren späteren Nutzenerfahrungen gegeben werden, um in einem weiteren Schritt Aussagen über die Zufriedenheit mit dem Ehrenamt, Einbindung in die Organisation und die Fortführung des Amtes zu geben. Der MQI im Sportvereinswesen wurde in einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Eike Emrich an der Universität des Saarlandes entwickelt und wissenschaftlich geprüft. Mit dem Projekt „Digitale Vereinsberatung“ werden wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis angewendet und getestet.

Weitere Infos beim LSB unter www.lsb-rlp.de oder direkt bei Martin Hämmerle, Tel.: (0 61 31) 2 81 43 11, E-Mail: haemmerle@sportjugend.de.

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