Bildungsfahrt nach Hadamar
Zeichen gegen das Vergessen
Neuwied. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied organisiert am 25. November in Zusammenarbeit mit dem Pastoralen Raum Neuwied und der Jugendaktion „Wir gegen Rassismus“ des Bistums Trier eine Gedenkfahrt zur Erinnerungsstätte Hadamar. Jugendliche ab 14 Jahren sind eingeladen, an dieser wichtigen Bildungsreise teilzunehmen, um die Erinnerung an die Opfer der NS-Euthanasie, insbesondere Menschen mit Behinderungen, lebendig zu halten.
Mit der Bildungsfahrt soll das Bewusstsein für die tragischen Geschehnisse während des Nationalsozialismus geschärft werden. Die Gedenkstätte Hadamar erinnert an die nahezu 15.000 unschuldigen Menschen, die dort zwischen 1941 und 1945 ihr Leben verloren.
Die Botschaft der Veranstalter unterstreicht die Unantastbarkeit der Menschenwürde und den Wert eines jeden Individuums, unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen, ethnischer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit oder sexueller Identität.
Die Fahrt zur Gedenkstätte beginnt um 9.30 Uhr mit einem Reisebus. Im Anschluss an den Besuch ist ein Austausch unter den Teilnehmern vorgesehen, um die Eindrücke zu verarbeiten. Die Rückkehr nach Neuwied ist für 15.30 Uhr geplant. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf acht Euro pro Person.
Interessierte Jugendliche können sich bis zum 10. November beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied anmelden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter der Nummer 02631/802-170 oder per E-Mail an kijub@neuwied.de möglich.
Die Teilnahme an dieser Bildungsfahrt bietet Jugendlichen eine wichtige Möglichkeit, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und ein persönliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.BA
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