Allgemeine Berichte | 29.06.2017, 14:19 Uhr

Spielmannszug Freiweg Sinzig zu Besuch in der Partnerstadt

Zeltlager in Hettange Grande

In tiefer Verbundenheit mit Hettange Grande und Pedaroba

Der Soldatenfriedhof in Verdun.
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Sinzig. Es hätte keinen schöneren Anlass geben können für den Spielmannszug Freiweg Sinzig zur Partnerstadt nach Hettange-Grande zu reisen. Neben dem diesjährigen Zeltlager stand ebenfalls das Jubiläum der Partnerstädte Hettange-Grande in Frankreich und Pedaroba in Italien im Mittelpunkt.

Die Musiker machten sich nach einem örtlichen Auftritt auf die kurze Reise ins zwei Stunden entfernt gelegene Hettange-Grande. Mit der Einfahrt in die Stadt Hettange-Grande wurden die Sinziger vom Straßenrand durch Zurufe willkommen geheißen. In diesem Jahr schlugen die Spielleute im Ortsteil Soetrich ihr Zeltlager auf. Nicht nur Freunde der Musik auch eine Abordnung der Kommunalpolitik aus Hettange-Grande begrüßten die Camper vor Ort.

Nach einer wundervollen Nacht bei sternenklarem Himmel erlebten die Spielleute am Freitag einen von mehreren wundervollen Tagen in Frankreich. Zunächst besichtigten sie die Festungsstadt Rodemack, welche eine beträchtliche Historie aufzuweisen hat. Am Abend nahmen die Musiker am städtischen Boule Turnier teil. Mit insgesamt 50 Mannschaften dauerte das Turnier auf der neuen Außenanlage bis in die Dunkelheit.

Auf einem ehemaligen Schlachtfeld der deutsch-französischen Freundschaft gedacht

Am Samstag stand ein weiterer ereignisreicher Tag an. Schon in den frühen Morgenstunden setzte sich der Bus vollgepackt mit europäischer Freundschaft in Bewegung. Gemeinsam mit Vertretern aus Pedaroba, Hettange-Grande und den Musikern aus Sinzig steuerten sie auf das Denkmal von Verdun zu. In einer der grausamsten Schlacht des Ersten Weltkrieges fielen mehrere hunderttausend Soldaten auf Französischer und Deutscher Seite. Der Bürgermeister der Stadt Hettange-Grande fand rührende und ergreifende Worte. 1984 gedachten hier in Verdun Helmut Kohl und der Präsident Frankreichs François gemeinsam der Gefallen der Weltkriege. Einen Tag nach dem Tod von Helmut Kohl standen sich nun Vertreter aus Italien, Frankreich und Deutschland gegenüber und dankten der mittlerweile starken Freundschaft. Nach der Besichtigung von Verdun schlug die Reisegruppe den Weg nach Metz ein. Hier hatte die Stadt Hettange-Grande zu einem gemeinsamen Mittagessen geladen. Im Anschluss besichtigten alle die Kathedrale von Metz und die Skihalle von Thionville.

Am Abend unterzeichneten dann die Bürgermeister der Stadt Hettange-Grande und Pedaroba erneut die Partnerschaftsurkunde. Unter den Klängen der Musiker der La Lyre und des Spielmannszuges Freiweg wurde die Feierstunde begangen. Im Anschluss erhoben alle das Glas der Freundschaft und der Abend endete mit einem wundervollen Abendessen.

Am Sonntag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die Spielleute besuchten gemeinsam mit den Musikern aus Frankreich den ortsansässigen Freizeitpark Walygator. Im Park verbrachten sie gemeinsam einen wunderschönen Tag in Spaß und Freundschaft.

Am Abend schlug der Spielmannszug Freiweg Sinzig sein Zeltlager ab und kehrte nach Sinzig am Rhein zurück.

Beim Besuch des Freizeitparkes Walygator.privat

Beim Besuch des Freizeitparkes Walygator.Fotos: privat

Der Soldatenfriedhof in Verdun.

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