Allgemeine Berichte | 28.07.2023

4. Stadtputztag des Martinus Gymnasium Linz

Zigarettenstummel verseuchen die Stadt

Die 5. und 6. Klasse des Martinus Gymnasium befreite die Stadt Linz von lästigem Schmutz.  Foto: Leo Letschert

Linz. Ca. 200 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen des Martinus Gymnasiums machten sich auf den Weg, die Stadt Linz von Unrat zu befreien. Im Rahmen des Kooperationsvertrags zwischen dem Martinus Gymnasium und der Stadt wurde zum 4. Mal ein Stadtputztag durchgeführt.

Entstanden ist die Idee in der 2019 gegründeten Nachhaltigkeits-AG „MGL For Future“, die die schon lange existierenden RhineCleanUps als Anlass für einen eigenen Clean-up sah. So machten sich insgesamt acht Klassen mit ihren Lehrkräften sowie Patinnen und Paten auf den Weg in die städtischen Einsatzgebiete. Ausgestattet waren sie nicht nur mit Müllsäcken, Eimern und Zangen, sondern auch mit wiederverwendbaren Taschenaschenbechern, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Sie wurden an Raucher, zusammen mit einem Flyer vom Verein Tobacycle verschenkt, um auf das Problem von achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln aufmerksam zu machen.

Vielen Kindern machte der Kontakt mit den Menschen in der Stadt Spaß und die Motivation, möglichst viel vom herumliegenden Müll aufzusammeln war groß. Was jedoch auf Unverständnis stieß, war Müll, der direkt neben Mülleimern lag.

Der größte Anteil des Mülls bestand, wie auch in den letzten Jahren, aus Zigarettenkippen, die in der Stadt und am Rhein zu finden waren. Sie stecken oft in den Ritzen zwischen den Pflastersteinen, sodass sie nur schwer entfernt werden können. Insgesamt wurde wieder ein 20 Liter Eimer mit Kippen gefüllt.

Über das Problem dieses sehr schädlichen Mülls wurden die Kinder in einem Vortrag vom Bauhof Linkenbach vor der Durchführung des Clean-ups informiert. Sie lernten, dass der Filter aus Plastik besteht und dass eine Kippe, sobald sie mit Wasser in Berührung kommt, ca. 40 Liter Grundwasser kontaminieren kann. Das Mikroplastik gelangt aber auch in die Böden und letztendlich ins Essen. Die lebhafte Beteiligung der Schülerinnen und Schüler zeigte, dass ihr Vorwissen und ihr Interesse am Thema Müll und Müllvermeidung groß sind.

Um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, haben Marie, Lara, Charlotte und Lena aus der Klasse 6c einen besonderen Text verfasst. Er ist zu lesen auf www.linz.de oder auf den digitalen Infostelen der Stadt am Burgplatz, Marktplatz und am Buttermarkt.

Der 1. Beigeordnete der Stadt, Helmut Muthers, war am Martinus Gymnasium und dankte den Helferinnen und Helfern für ihre großartige Arbeit. Der Leiter der Schule, Oberstudiendirektor Thomas Schmacke, wies auf die mehr als positive Verbindung zwischen der Schule und der Stadt Linz hin.

Das Fazit des Tages? Eine große Bitte an die Bürgerschaft und die Gäste der „Bunten Stadt am Rhein“: „Nutzen Sie Aschenbecher und Mülleimer, werfen Sie keine Zigaretten achtlos weg. Die Natur und all ihre Bewohner danken es Ihnen!“

Pressemitteilung der

Stadt Linz am Rhein

Die 5. und 6. Klasse des Martinus Gymnasium befreite die Stadt Linz von lästigem Schmutz. Foto: Leo Letschert

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Lampionfest in Weißenthurm
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Innovatives rund um Andernach
Peter und Paul Kirmes
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
40

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
211

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
94

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
2267

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Pixabay/Felix-Mittermeier
918

Bonn bereitet sich auf Wetterextreme vor: Tiefbauamt und Feuerwehr in Alarmbereitschaft

20.06.: Gewitterwarnung: Stadt Bonn rüstet sich gegen drohende Starkregen

Bonn. Der Deutsche Wetterdienst hat für den 20. Juni 2026 eine Warnung vor extremen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen, einschließlich Bonn, herausgegeben. Neben der drückenden Hitze werden kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet, die potenziell zu lokalen Überschwemmungen führen könnten. Solche Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt erhebliche Schäden im Bonner Stadtgebiet...

Weiterlesen