Allgemeine Berichte | 22.11.2022

Partnerschaftsverein Wachtberg

Zu Gast bei Paul Bocuse & Co.

Die unermüdliche Köchin Heidi Rusnak bescherte wieder mit Liebe, Leidenschaft und großem, mit der Vorbereitung verbunden Zeitaufwand, dieses beliebte, auch der Zielsetzung des Partnerschaftsvereins dienende interkulturelle Angebot. Quelle: Partnerschaftsverein Wachtberg

Wachtberg-Berkum. Wieder hat der Partnerschaftsverein Wachtberg zu dem traditionellen Kochabend der französischen Küche mit Heidi Rusnak eingeladen. Diesmal hat sie die Kunst des weltweit berühmten Sternekochs Paul Bocuse zum Thema des Treffens gemacht. Leider konnte dieser aus bekannten Gründen nicht mehr teilnehmen, aber mit Hilfe seiner Kochbücher war sein Geist kreativ allgegenwärtig.

Zur Begrüßung fertigten die Kocheleven ein amuse gueule aus Riesengarnelen mit frischen Champignons an. Es war unter einer köstlich aromatisierten Sahnesauce gratiniert und seiner Sterne würdig. Heidi Rusnak „toppte“ das Ganze, indem sie die Häppchen elegant in den Schalen von Venusmuscheln servierte, die sie vor Jahren in ihrem Diplomatenleben in Mittelamerika am Pazifikstrand aufgelesen hatte.

Eine würzige Zucchini-Suppe, die mit Blätterteig im Ofen überbacken wurde, war die „Vorspeise“, gefolgt von einem anspruchsvollen Hauptgang, einem Rinderbraten, der ähnlich dem Sauerbraten mariniert wurde. Der Braten „nach Art des Rehbratens“ erhielt eine Marinade aus Kräutern, Gewürzen, Gemüse und sehr viel Rotwein, so dass er nach ein paar Tagen den Duft des Waldes annahm. Der derartig aromatisierte Braten erhielt dann nach dem Backen eine Vier-Tage-Sauce mit vielen Raffinessen, die dem Filet die Krone aufsetzte. Ein anspruchsvolles Rezept, das allen gezeigt hat, wie man mit kleinen handwerklichen Tricks einen noch feineren Genuss erzielt.

Zum Abkühlen der Geschmacksnerven gab es ein soufflé glacé au Grand Marnier, eine schnell zubereitete, halb gefrorene Sahnecreme, die durch Grand Marnier ein köstliches Aroma bekommt. Eine Eismaschine o.ä. braucht man nicht, es reicht der Einsatz des Gefrierschranks für zwei Stunden.

Der Genuss dieser nach so edlen Rezepten zubereiteten Speisen erforderte natürlich auch ein angemessenes Ambiente, das a priori in der eher nüchternen Mensa der Hans Dietrich Genscher-Schule nicht unbedingt gegeben war. Doch es gelang, mit einer in den französischen Nationalfarben und mit Herbstlaub und Kerzen geschmückten langen Tafel sowie einer guten Flasche Wein eine festliche Atmosphäre zu schaffen. Auch für Tafelmusik war gesorgt: Das Wachtberger Kammerorchester, das sich auf sein nächstes Konzert vorbereitete, probte in der angrenzenden Eingangshalle der Schule. Nach mit der freundlichen Hilfestellung von Heidi Rusnak getaner Arbeit wurde in fröhlicher, entspannter Stimmung ein Gang nach dem anderen probiert, bewertet und allen Gerichten ein hoch verdientes Lob gespendet. Herr Bocuse hätte mit Sicherheit seine helle Freude an diesem Schauspiel gehabt.

Pressemitteilung des

Partnerschaftsvereins Wachtberg

Die unermüdliche Köchin Heidi Rusnak bescherte wieder mit Liebe, Leidenschaft und großem, mit der Vorbereitung verbunden Zeitaufwand, dieses beliebte, auch der Zielsetzung des Partnerschaftsvereins dienende interkulturelle Angebot. Quelle: Partnerschaftsverein Wachtberg

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