Allgemeine Berichte | 19.11.2018

40 Jahre „Gymnasium im Kannenbäckerland“

Zugkräftiger Name feiert Jubiläum

Die Urkunde aus dem Jahr 1978. privat

Höhr-Grenzhausen. Der 9. November ist nicht für Deutschland, sondern auch für das Gymnasium im Kannenbäckerland ein besonderes Datum. Vor genau 40 Jahren erhielt das im Jahr 1974 gegründete damalige „Gymnasium im Aufbau, Höhr-Grenzhausen“ seinen endgültigen Namen.

Der Entscheidung gingen lange Diskussionen voraus. Verschiedenste Persönlichkeiten wurden ins Spiel gebracht, deren Name ein würdiger Pate des Gymnasiums sein könnte, doch schließlich setzte sich die Idee durch, der Schule einen regionalen Bezug zu geben.

Helmut Weber, damals Studiendirektor am Gymnasium, erinnert sich, dass seinerzeit auch im Kreis der Kollegen über einen zugkräftigen Namen diskutiert wurde. Der Kollege Dieter Brauneck schlug den Namen „Kannenbäckerland-Gymnasium“ vor. Doch wegen der Betonung auf „land“ hätte dies auch als „Kannenbäcker-Landgymnasium“ verstanden werden können. Webers Vorschlag „Gymnasium im Kannenbäckerland“ stand damals erstmals auf einem Bierdeckel und wurde auf Beschluss des Kreistages vom 17. Juli 1978 dann auch tatsächlich realisiert. Am 9. November 1978 fand dann die offizielle Namensverleihung statt, zu der die Kunstlehrerin Gisela Bartels eine handgemalte Urkunde erstellte. Die Unterschrift des damaligen Landrates, Norbert Heinen, ist mittlerweile verblasst, aber die Urkunde trägt noch immer deutlich sichtbar das Siegel des Westerwaldkreises.

Die Urkunde aus dem Jahr 1978. Foto: privat

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