Kinderhort „Zweite Heimat“ Höhr-Grenzhausen „auf Reisen“
Zum Schwarzen Meer an einem einzigen Nachmittag
Höhr-Grenzhausen. Freitage sind tolle Tage, finden auch alle Kinder des Kinderhortes „Zweite Heimat“, keine Hausaufgaben und oft spannende Ausflüge. Diesmal ging es bei herrlichem Wetter zum „Schwarzen Meer“ und dies ging bewiesenermaßen wirklich an einem einzigen Nachmittag.
Natürlich wissen die meisten Lesenden schon längst, dass auch Höhr-Grenzhausen ein „Schwarzes Meer“ zu bieten hat und dies einen Besuch wert ist, so finden jedenfalls die Hortkinder. In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand ein Waldbad, welches von der katholischen Jugend aus Höhr erbaut wurde.
Wer sich schon immer gefragt hat, woher dieser Name eigentlich stammt, der kann an dieser Stelle, dank der Hilfe von Jürgen Johannsen Aufklärung erhalten. Da die katholische Kirche traditionell mit der Farbe „Schwarz“ verbunden wird und die katholische Jugend das Waldbad so tatkräftig erschaffen hat, kam der Volksmund schnell zu dem bis heute gebräuchlichen Namen „Schwarzes Meer“.
Heute ist das „Schwarze Meer“ ein Biotop. Die Umgebung des Biotops wurde von zwei Bürgern der Stadt, Günther Weyer und Paul Fries in Privatinitiative hergerichtet. Natürlich planschten und kraxelten die begeisterten Kinder nicht im „Schwarzen Meer“, sondern ausgiebig im benachbarten Brexbach. Durch die herrliche Wildheit des Brexbachs an dieser Stelle zeigt er sich als idealer Wald-Wasser-Spielplatz und so verging auch an diesem Freitag die Zeit wieder wie im Flug. Viel zu schnell mussten sich die Hortkinder wieder auf den Heimweg machen und gingen so etwas müde, aber glücklich und ausgepowert ins verdiente Wochenende.
Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren können im Kinderhort angemeldet werden. Anmeldungen sind von Montag bis Freitag im Kinderhort „Zweite Heimat“ möglich. Weitere Infos beim Leiter der Einrichtung Herrn Werner Bayer unter Tel. (0 26 24) 72 57.
