Ahrtalbahnfreunde feierten im Bad Bodendorfer Gewölbekeller
Zum Weihnachtsfest kamen der Nikolaus und Hans Muff
Einsatz für Elektrifizierung, Barrierefreiheit und Beschleunigungen
Bad Bodendorf. Eine überaus gute Resonanz konnten die Freunde der Ahrtalbahn bei ihrer Weihnachtsfeier im romantischen Gewölbekeller des früheren Winzervereins Bad Bodendorf verzeichnen. Bei der gewohnt launigen Schilderung diverser Ahrtalbahnfreunde-Episoden gab es den verdienten Beifall für Nikolaus Kurt Josten sowie für den „Schwarzen Mann,“ Karl-Heinz Joest. Wolfgang Groß, Sprecher der Ahrtalbahnfreunde, brachte zunächst seine Freunde über den guten Besuch sowie den gelungenen Auftritt vom heiligen- und schwarzen Mann (Hans Muff) zum Ausdruck. Besonders willkommen hieß er Ulrich Eupen, der mittlerweile mit seiner Frau Heike in York (Altes Land) bei Hamburg lebt und der trotzdem weiter regelmäßig viele Veranstaltungen der Freunde der Ahrtalbahn besucht. Dorthin soll im kommenden Jahr, neben anderen Aktivitäten, auch eine Fahrt der Ahrtalbahnfreunde führen. Wolfgang Groß sprach in seinen kurzen Ausführungen natürlich auch einige aktuelle Bahnthemen an.
Gute Entwicklung
So beispielsweise die „wirklich gute Entwicklung der Ahrtalbahn.“ In diesem Zusammenhang betonte er die erfreuliche Einstellung der Bemühungen der Deutschen Bahn (DB) zum Wegfall durchgehender Züge zwischen Ahrbrück und Remagen (RB 30). Dies sei das Ergebnis zahlreicher Bemühungen, vor allem lokaler Akteure. Am Ball bleiben wollen die Bahnfreunde auch bei der Elektrifizierung der Ahrtalbahn. In diesem Zusammenhang erläuterte der Bahnfachmann Wolfgang Groß auch die „rasante Entwicklung alternativer Antriebsmöglichkeiten.“ Hierüber und weitere Bahn-Zukunftsthemen hatten die Ahrtalbahnfreunde im August auch ein ausführliches Gespräch beim Mainzer Verkehrsministerium. Etwa im März 2019 soll von diesem eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung vorgestellt werden. Verschiedene Vorschläge machten die Ahrtalbahnfreunde auch für Maßnahmen für Beschleunigungen der Zugfahrten der Ahrtalbahn sowie neue Haltepunkte, etwa für Bad Neuenahr-Mitte. Auch für den barrierefreien Umbau des Bahnhaltepunktes Ahrweiler-Markt wolle man sich weiter einsetzen. Wolfgang Groß betonte, dass sich die Ahrtalbahnfreunde überparteilich engagieren. Derzeit laufen auch Dialoge zu Bahnthemen mit den beiden Kandidaten für das Amt des Altenahrer Verbandsbürgermeisters.
