Fortsetzung einer Tradition, die seit dem 16. Jahrhundert bestand hat
Zur Noth Gottes nach Müllenwirft gepilgert
Wirft. Mit einer Andacht, zelebriert von Pater Mathew, wurden die Pilger bei regnerischem Wetter an der Kapelle zur Noth Gottes empfangen. Damit wurde eine lange Tradition fortgesetzt, die seit dem 16. Jahrhundert bestand hat. Im 16. Jahrhundert wurde die Wallfahrtskapelle zur Noth Gottes. Der stattliche Bau mit 32 Meter Länge und elf Meter Breite, vier Altären, einer Kanzel, vier Beichtstühlen sowie einer Sakristei, lag in den Wiesen des Wirftbach Tales zwischen Barweiler Mühle und der heutigen Landesstraße L 10. Die über die Jahrhundertwende sehr bekannte Wallfahrtsstätte in der Hocheifel lag in der Obhut der Johanniterkommende und des Franziskanerklosters in Adenau. Mit deren Auflösung durch die französischen Behörden um 1800 wurde die Kapelle geschlossen. 1989 wurde zum Gedenken an die ehemalige Wallfahrtsstätte am Ostrand des Tales eine neue Kapelle gebaut.
SES
