Siebtes Abonnementkonzert der Wasmuth-Gesellschaft
Zvi Plesser und Myriam Farid im Bahnhof Rolandseck
Termin vorverlegt Am Dienstag, 3. Mai, 20 Uhr im Bahnhof Rolandseck
Rolandseck. Am Dienstag, 3. Mai, findet um 20 Uhr das siebte Abonnementkonzert der Johannes-Wasmuth-Gesellschaft e. V. im Bahnhof Rolandseck statt. Um Beachtung, dass das Konzerts vorverlegt wurde, wird gebeten. An diesem Abend werden Zvi Plesser, Violoncello und Myriam Farid, Klavier, die „Sonate für Violoncello und Klavier e-moll, op. 38“ von Johannes Brahms, die „Sonate für Violoncello und Klavier d-moll“ von Claude Debussy und die „drei Lieder ohne Worte – für Violoncello und Klavier u.a.“ von Paul Ben-Haim präsentieren. Der israelische Cellist Zvi Plesser kann eine bemerkenswert vielseitige Karriere als Solist, Kammermusiker und Pädagoge vorzuweisen. Er hat weltweit mit den wichtigsten Instrumentalisten und Dirigenten der Gegenwart musiziert. Als leidenschaftlicher Kammermusiker arbeitet Plesser regelmäßig mit Guy Braunstein, Daishin Kashimoto, Emmanuel Pahud und Amichai Grosz. Konzertverpflichtungen führten ihn in bedeutende Konzerthäuser. Plesser ist bei den wichtigsten Musikfestivals der Welt aufgetreten, wie dem Marlboro Festival, dem Cervantino Festival in Mexiko, dem Jerusalem International Chamber Music Festival, dem Ako Festival in Japan und vielen anderen. Eine besondere Verbindung besteht nach Rolandseck: Seit 2006 ist er regelmäßiger Gast des Festivals. Bereits in den 1980er und 1990er nahm er hier an den Sommerkursen mit Chaim Taub teil. 2011 wurde er zum Künstlerischen Leiter des „Voice of Music Festival in the Upper Galilee“ ernannt – dem ältesten Kammermusikfestival in Israel. Zvi Plesser hat an der Juilliard School bei Zara Nelsova studiert. Seit 1998 ist Plesser Mitglied der Fakultät der Jerusalem Academy of Music and Dance. Als Tochter ägyptischer Eltern in Kinshasa geboren, emigrierte Myriam Farid bereits früh nach Québec, wo sie ihre Studien am Conservatoire du Québec à Val-d’Or aufnahm. Nach weiteren Studien in Paris legte sie in Montréal bei Prof. Raoul Sosa ihren Master in Interpretation und Kammermusik ab. Nach ihrem Studium besuchte sie weitere Meisterkurse, unter anderem bei Jerome Lowenthal, Ramsi Yassa, Seth Knoop und Raffi Armenian. 2010 wurde ihr die große Ehre zuteil, auf Einladung von Martha Argerich beim Lugano Festival zu spielen. Auf Einladung der Barenboim-Said-Foundation und dem Verein Beethovenplus e. V. gab sie in Israel und Palästina Konzerte und unterrichtete dort. Im Sommer 2014 tourte Farid gemeinsam mit dem West-Eastern Divan Orchestra nach Buenos Aires und durch Europa (Dirigent: Daniel Barenboim, Solistin: Martha Argerich). Seit Anfang 2014 lebt Myriam Farid als „Artist in Residence“ der Johannes-Wasmuth-Gesellschaft in Rolandseck. Zuletzt trat sie hier im Rahmen des zehnten Rolandseck Festival im Juli 2015 auf.
