RWE beginnt mit sicherem Abbau von Großkomponenten am Kernkraftwerk
Zwei Dampferzeuger werden ausgebaut
Auftragsvolumen rund 45 Millionen Euro
Mülheim-Kärlich. Wichtiger Fortschritt beim Rückbau der ehemaligen Kernkraftwerke Biblis, Mülheim-Kärlich und Lingen: Die RWE Nuclear GmbH – in der seit Anfang 2018 die gesamte Kernenergiesparte des RWE Konzerns gebündelt ist – beginnt dort im Herbst 2018 mit dem sicheren Abbau von nuklearen Großkomponenten. In einem umfangreichen Vergabeprozess waren zuvor drei Gewerke ausgeschrieben worden. Die Ausschreibung umfasste insgesamt zehn Dampferzeuger und zwei Dampfumformer sowie Nebengewerke. Sie hat ein Volumen von rund 45 Millionen Euro. „Wir nehmen unsere Rückbauverpflichtungen, die im Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung geregelt sind, sehr ernst. Deshalb gehen wir die notwendigen Prozessschritte konsequent und zügig an, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen“, erläutert Nikolaus Valerius, Kernenergievorstand bei RWE Power und technischer Geschäftsführer der RWE Nuclear. „Als einen weiteren Abbauschritt schreiben wir für diese Standorte gegenwärtig den Abbau der Reaktordruckbehälter und deren Einbauten aus.“, so Valerius weiter.
Für den Rückbau der Großkomponenten innerhalb der Kernkraftwerkssparte hat RWE Nuclear eine eigene Abteilung gegründet. Sie steuert alle Maßnahmen rund um den Abbau von Großkomponenten an den RWE-Kernkraftstandorten Lingen, Mülheim-Kärlich, Biblis und Gundremmingen aus einer Hand. „Im Vordergrund steht für uns die sichere Abwicklung der Arbeiten – von der nuklearen Sicherheit bis zum Arbeits- und Gesundheitsschutz“, erklärt Dr. Jan Hofmeister, Leiter Abbau Großkomponenten bei RWE Nuclear.
Was geschieht im Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich?
Für das Kernkraftwerk in Mülheim-Kärlich, das sich seit 2004 im Rückbau befindet, wird die Firma Bilfinger Noell ab Oktober den Abbau der zwei Dampferzeuger übernehmen. Die Dampferzeuger werden innerhalb des Kontrollbereichs zerlegt.
Die für den Abbau der Großkomponenten notwendigen Genehmigungen und Zustimmungen der zu beteiligenden Behörden wurden eingeholt bzw. beantragt. Wie bei kerntechnischen Anlagen üblich, werden die Tätigkeiten durch die jeweiligen Aufsichtsbehörden der Länder eng begleitet.
Die Abbautätigkeiten erfolgen innerhalb der Gebäude und werden von außen nicht sichtbar sein. Selbstverständlich werden die, an den Standorten ins Leben gerufenen, Informations-Initiativen mit gezielten Dialogangeboten die verschiedenen Interessengruppen regelmäßig auch über den Fortschritt der einzelnen Abbauschritte informieren.
Pressemitteilung der RWE Nuclear GmbH
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