Zwei Seiten einer Medaille
Die Hoffnung auf „Entschleunigung“ am Moselufer war groß, aber ...
Koblenz. Was für eine Idee, durch kleine Verkehrsinseln das Peter-Altmeier-Ufer zu entschleunigen und für Poser unattraktiv zu machen. Jedoch zeigte sich, dass es immer wieder auch zwei Seiten einer Medaille gibt.
Zum einen wurden die Lücken der Verkehrsinseln am Sonntagmorgen als Be- und Entladebuchten zum Bettentausch der Flusskreuzfahrtschiffe entsprechend genutzt oder dienten als Taxibuchten. Selbst der Promenadenfußweg wurde zugeparkt! Es zeigt sich auch hier, dass die Nutzungsvereinbarung für die Hotelschiffe einer Novellierung bedarf.
Zum anderen verlagert sich der Poserverkehr stärker in die Burgstraße und wohl jetzt vor allem in die Pfuhlgasse wie die beiden Unfälle der letzten Zeit zeigten. Hier gilt es nachzusteuern.
Es wäre hilfreich, durch absolute Parkverbotsregelung und Bodenschwellen das Moselufer endgültig zu beruhigen und durch stärkere Kontrollen einen „neuen“ Hotspot“ zu unterbinden. Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“
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