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Open Air-Festival „Field Invasion“ entstand aus einem privaten Grillabend von vier Jungs

Zwei Tage Livemusik, Headbanging und Erfrischung im Urbacher Freibad

23.07.2018 - 08:44

Urbach. Die etwas härtere Gangart der Rockmusik legen die Metal-Bands und ihre Fans ein.

Ähnlich wie im mittlerweile international bekannten Wacken in Schleswig-Holstein – nur noch nicht ganz so groß - hat sich in Urbach im Westerwald ein Heavy-Metal-Festival etabliert, dass seit bereits dreizehn Jahren auf der grünen Wiese am Ortsrand von Urbach im Tal des kleinen Urbach-Kirchdorfer Bachs stattfindet. Von Freitag bis Sonntag campierten dort wieder die Freunde schneller und lauter Musik, zu der sich phantastisch mit dem Kopf rotieren lässt, Kenner der Szene sagen Headbanging dazu.

Matthias Winter aus Horhausen ist einer der vier Veranstalter des Festivals „Field Invasion“. Ihm zur Seite stehen Merlin Thran aus Großmaischeid, Max Bartels aus Urbach und Sebastian Stein aus Landau. Angefangen habe alles mit einem Grillabend von Max und Sebastian auf einem anderen Gelände in Urbach. Das sei mittlerweile zu klein geworden. Matthias: „Irgendwann wurde das größer, die Musik lauter, dann wurde eine Palettenbühne aus Europaletten gebaut.

Mittlerweile haben wir eine eigene Bühne.

ei dem schönen Wetter dieses Jahr rechnen wir mit 600 bis 700 Besuchern. Die meisten bleiben über das Wochenende hier und übernachten in ihren mitgebrachten Zelten.“


15 verschiedene Gruppen traten auf


15 verschiedene Gruppen bot „Field Invasion“ seinen Besuchern dieses Jahr. Darunter die verschiedensten Metal-Genres, erklärt Matthias Winter. Neben teilweise überregional bekannten Formationen seien auch ganz kleine Gruppen aus der Region darunter. Winter: „Viele junge Leute auch hier auf dem Land machen oder hören Metal-Musik.“

Aufgezeichnet wird das Open-Air nicht. Wer es nicht live erlebt hat, kann keine Ton- oder Bildträger kaufen oder Aufnahmen runterladen. Matthias sagt: „Wir sind selbst leidenschaftliche Festivalbesucher und versuchen hier Dinge besser zu machen, die uns woanders nicht gefallen.“ Zum Beispiel sind die vier stolz darauf, dass die so wichtigen Toilettenhäuschen auf dem Festivalgelände beleuchtet sind. Das sei nicht auf jeder Veranstaltung so, haben die Metal-Freunde erlebt. Auch achte man auf günstige Getränkepreise und ein großes Angebot an „Flüssignahrung“. Am Imbissstand gibt es die verschiedensten Gerichte für jeden Geschmack, neben Würstchen und Steaks auch überbackene Nudeln und sogar ein Frühstück für die Camper. Als besonders toll empfinden die Veranstalter die Kooperation mit dem Urbacher Freibad: „Das ist nur einen Steinwurf vom Festivalgelände entfernt. Gerade jetzt, wo es so heiß ist, bietet sich das für viele Festivalbesucher als kleine Abkühlung zwischendurch oder zum Frischmachen am Morgen an.“

Die Zuneigung, die die Angereisten für den Ort Urbach empfinden, wird von dort erwidert. Matthias Winter: „Die meisten Urbacher freuen sich richtig über das Festival. Viele kommen auch hierhin, trinken oder essen was und hören sich die Gruppen an.

Das ist mal eine Abwechslung im Jahresverlauf der Veranstaltungen. Als kleines Dankeschön von uns für die Gastfreundschaft der Urbacher haben wir für die Einheimischen einen günstigen Spezialeintrittspreis gemacht.“


Eine friedliche Veranstaltung


Auch Ältere nutzen dieses Angebot, weiß Matthias Winter. Mittlerweile habe auch jeder verstanden, dass „Metaler“ trotz der eher rauen Musik „sehr friedliche Menschen“ seien. Noch nie in all den Jahren haben die Veranstalter eine Security benötigt, die für Ordnung hätte sorgen müssen. Ärgerlich finden es die Musikfreunde allerdings, dass von nicht so friedlichen Zeitgenossen immer wieder mal nachts ein paar von den großen Konzert-Transparenten rund um das Festivalgelände angezündet werden. Das sei nicht nur gefährlich, gerade bei der trockenen Witterung, sondern verursacht auch immer wieder einen unnötigen Schaden. Letztlich wird sich wohl die Polizei mit diesem Delikt beschäftigen müssen.

Fünf Tage Aufbau mit knapp einem Dutzend Helfern, drei Tage Festival und anschließend wieder fünf Tage Abbau – „Field Invasion“ ist für die Veranstalter immer wieder eine schweißtreibende Arbeit. Einen Gewinn machen sie nicht dabei, ihre Motivation ist einzig der Spaß an der Musik und der Geselligkeit. Im „normalen“ Leben gehen die meisten einer etwas „bürgerlicheren“ Beschäftigung nach: Matthias Winter ist Elektrotechnikermeister, Sebastian Sanitär-Heizungs-Klimatechnikermeister, ein anderer ist ein guter Kfz-Mechaniker.

Die Gruppen 2018 auf der „Field Invasion-Bühne“ waren: Reboozed, Alltheniko, Bloodspot, When Stars Collide, Sic Zone, Fateful Finality, The Fallen Grace, Desolated Throne, Centrate, The Legion: Ghost, Left Betrayed, Apothic, Incertain, Aeranea und Path of Destiny.

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Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
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