Jugend- und Soziales: Amt wieder getrennt
Zwei eigenständige Organisations- einheiten der Verwaltung
Neuwied. Die Neuwieder Stadtverwaltung hat sich zu einer Umstrukturierung entschlossen. Aus dem Amt für Jugend und Soziales sind mit Stichtag 1. Januar zwei eigenständige Organisationseinheiten geworden. Damit einher gehen personelle Veränderungen. Wolfgang Hartmann, bis zum 31. Dezember Leiter des 2006 zusammengelegten Jugend- und Sozialamtes, ist von der Leitung zurückgetreten, da er im Sommer in Ruhestand geht. Er fungiert nun als Mentor, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Aufgerückt sind dafür die beiden bisherigen Abteilungsleiter: Regina Berger übernimmt das Amt für Soziales, Senioren und Integration (Amt 50) und Bernhard Fuchs das Jugendamt (Amt 51). Wer sind die neuen Leiter dieser beiden bedeutenden Ämter? Regina Berger, Jahrgang 1965, kennt die Stadtverwaltung aus dem Effeff und hat bereits einige Umstrukturierungen erlebt. Sie wuchs in Leutesdorf auf, machte 1984 am Neuwieder Rhein-Wied-Gymnasium ihr Abitur und begann noch im gleichen Jahr bei der Stadt Neuwied mit ihrer Ausbildung für den gehobenen Dienst. Nach deren Abschluss arbeitete Berger zunächst im Ordnungsamt, wechselte 1994 zum Sozialamt. Ihr Fachgebiet: Hilfen zum Lebensunterhalt. Erste Führungserfahrungen sammelte Berger, als sie nach einer Umstrukturierung Gruppenkoordinatorin im Sozialamt wurde. In Folge der Hartz IV-Reform mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II Anfang 2005 verlor das Sachgebiet „Sozialhilfe“ etwas an Bedeutung. Berger betreute daher zudem die vom Jobcenter zugewiesenen 1-Euro-Jobber, von 2006 bis 2008 war sie darüber hinaus zwei Tage pro Woche beim Jugendamt im Bereich Beistand- und Vormundschaften eingesetzt.
Ende 2008 kam es zur Zusammenlegung der Abteilungen für Vormundschaftswesen und soziale Hilfen im vereinten Jugend- und Sozialamt (Amt 51), und Berger unterstützte fortan die Abteilungsleitung. Zehn Jahre später stand die Neustrukturierung des Amtes 51 auf der Tagesordnung, und die Fachfrau wurde Leiterin der Abteilung für Soziales und Integration. Seit 1. Januar 2021 ist die Frau, die gerne die Nordic-Walking-Stiefel schnürt und Rad fährt, Amtsleiterin. Im Gedächtnis haften geblieben ist ihr die Flüchtlingskrise 2015/2016. „Sie hat den Mitarbeitern der Sozialabteilung viel abverlangt und vor viele Herausforderungen gestellt“, berichtet sie, „doch gemeinsam konnten wir die Krise bewältigen.“ Regina Berger ist seit 1990 verheiratet, liebt das Reisen und hat ein Faible fürs Backen.
Bernhard Fuchs kommt aus dem Süden des Landes, kam 1972 in Frankenthal zur Welt und wuchs in Speyer auf, wo er 1992 sein Abitur machte. Nach einer kaufmännischen Ausbildung bei einer Spedition leistete Fuchs seinen Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund, um anschließend das Studium der Sozialen Arbeit in Koblenz aufzunehmen. Nach dem Abschluss im Jahr 2000 absolvierte der Pfälzer sein Anerkennungsjahr beim Jugendamt Stadt Koblenz.
2001 wechselte er ans Jugendamtes Rhein-Lahn-Kreises in Bad Ems, wo er insgesamt 18 Jahre lang tätig war. Von der Lahn zog es Fuchs, zu dessen Tugenden Geduld und Gelassenheit zählen, schließlich 2019 an den Rhein, um Abteilungsleiter für den Bereich Jugend im Amt 51 zu werden. Seit 1. Januar ist der Mann, der sich als Familienmensch bezeichnet, Leiter des Jugendamts. Fuchs ist verheiratet, wohnt in Koblenz und hat vier Kinder im Alter von 18, 16, 14 und 7 Jahren. Seine Hobbies sind Lesen, Schwimmen und Wandern.
Sowohl Berger und Fuchs betrachten es als Maxime ihres Arbeitsalltags, gemeinsam mit ihren Kollegen das Beste zum Wohl von Neuwieder Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder zu geben. „Wir nehmen uns den Hilfe suchenden Menschen an und bieten ihnen ein umfassendes Unterstützungsangebot, um positive Entwicklungen in Gang zu setzen“, betonen beide. Ihren Mitarbeitern bringen sie Wertschätzung und Vertrauen entgegen. Bürgermeister Peter Jung ist sich sicher: „Mit Regina Berger und Bernhard Fuchs sind die Ämter in besten Händen. Als ausgewiesene Fachleute können sie sich zudem auf zwei starke Teams verlassen.“
Pressemitteilung der
Stadt Neuwied
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