Heinz-Peter Wilbertz ist neuer Diakon in Koblenz
Zwischen Notaufnahme und Gottesdienst
Koblenz. Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit, Kooperationsfähigkeit und einfühlsame Umgangsformen sowie Verantwortungsbereitschaft - lauten einige der Voraussetzungen, um Ständiger Diakon im Bistum Trier zu werden. Diese Eigenschaften bringt Heinz-Peter Wilbertz als gelernter Krankenpfleger sowieso schon mit. Seit Anfang Juli ist er neben seinem Dienst in der Notaufnahme des evangelischen Stift Krankenhauses St. Martin in Koblenz auch in der Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Moselweiß tätig.
„Seelsorger in der Krankenpflege“
„Medizinische Sachen sind wichtig, aber das Mitfühlen und -leiden, gute Worte, die Hand, die man hält, sind für Menschen im Krankenhaus ebenso bedeutend“, erklärt Wilbertz. „Ich wollte mich dann kirchlich engagieren. Ich bin einfach ins Pfarrbüro gegangen und habe gefragt, ob ich als Lektor anfangen könne“.
Im Oktober 2013 hat er dann mit der dreijährigen Ausbildung begonnen. Am 23. Juni wurden er und zwei weitere Männer von Bischof Dr. Stephan Ackermann im Trierer Dom geweiht. „Das war der größte Tag meines Lebens!“, betont Wilbertz, der als Hobby das Singen in Gemeinschaft angibt. Die Kraft für seine neue Arbeit als Diakon nimmt er aus seiner Heimatpfarrei St. Josef: „In der Gemeinde habe ich die Liebe Christi erfahren, die ich jetzt als Diakon repräsentieren kann.“
