Velo Club Neuwied
velo-Clubber mit Verlusten durch die Eifel
Neuwied. Nicht gerade vom Wettergott verwöhnt kämpften sich die velo-Clubber bei ihrer diesjährigen Dreitagestour durch die Eifel. Wochenlang von der Sonne verwöhnt, galt es sich auf Regen und Wind umzustellen. Nur elf von dreizehn gestarteten Frauen und Männern kehrten am Sonntagabend gesund nach Neuwied zurück. „Leider hatten wir einen Sturz mit Einlieferung ins Krankenhaus in Daun und einen positiven Covid Fall zu verzeichnen“, berichtet Frank Flügel. In Anbetracht dessen kann natürlich nur ein bedingt positives Fazit gezogen werden, bilanziert der erste Vorsitzende. Positiv hebt er hervor, dass an drei Tagen die Gemeinschaft und der Zusammenhalt gestärkt wurden. Und das sowohl auf dem Rad als auch bei der traditionellen Freizeitüberraschung an den Abenden. Trotz der extrem unterschiedlichen sportlichen Voraussetzungen bei Rennfahrern und Hobbyradler wurde ein gemeinsames Tempo gefunden und die Etappenziele in Cochem und Berlingen zusammen erreicht. Dank der professionellen Begleitung wurden die Sportler unterwegs mit Kaffee und Kuchen sowie isotonischen Getränken versorgt. Dass die Rennfahrer sich auf ausgesuchten, anspruchsvollen, Streckenabschnitten so richtig auspowern konnten, versteht sich von selbst. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Jannik Felsing wieder ein erfolgreiches Nachwuchstalent in unseren Reihen haben“, berichtet Frank Flügel. Jannik Felsing startet in der U17 und hat in seinem ersten Jahr in dieser Rennklasse schon für einige Achtungserfolge gesorgt. Der Vorsitzende hofft, dass der velo-Club mittelfristig wieder an die alte Traditionen erfolgreicher Nachwuchsarbeit anknüpfen kann. Aus dieser Nachwuchsarbeit seien nicht nur die Hobbyfahrer von heute hervorgegangen sondern im Profi-Radsport Aktive wie Max Walscheid (Covidis) oder Florian Monreal, der das Profi Team Lotto/Kern Haus gegründet hat und managt.
