Ortsvereinskonferenz der SPD Cochem
Anträge zu Jugendarbeit und Parkhaus beschlossen
Cochem. Neuwahlen und feierliche Ehrungen waren nur zwei Elemente der spannenden Jahreshauptversammlung des SPD-rtsvereins Cochem. Auch eine intensive Diskussion mit abschließender Abstimmung über zwei Anträge standen auf dem abendfüllenden Programm.
Die Jusos Cochem-Zell, vertreten durch den Kreisvorsitzenden Markus Müller und Ksenia Stähle, hatten sich intensive Gedanken über die aktuelle Situation der Jugendlichen gemacht und formulierten einen insgesamt fünfseitigen Antrag zum Thema Jugendpflege. „Wir haben uns schon länger mit der Thematik auseinandergesetzt, und nun kam es wiederholt zu Zwischenfällen in der Stadt bzw. dem Kreis“, erläuterte Müller. Der vom Ortsverein einstimmig angenommene und an die Fraktionen weitergeleitete Antrag beinhaltet die Forderung nach einem besseren Jugendkonzept für die Städte und Gemeinden im gesamten Kreis. Vor allem die Jugendarbeit vor Ort muss verbessert und ausgebaut werden. „Hier wurde in den letzten Jahren zu wenig investiert“, so Ksenia Stähle. Aufsuchende Jugendpfleger könnten präventive Arbeit leisten, sodass es zu weniger delinquenten Jugendlichen komme. Der Antrag fordert, dass sogenannte Streetworker die Jugendlichen aufsuchen und ein insgesamt altersübergreifendes Angebot geschaffen wird. Alle Anwesenden waren sich einig, dass das Jugendcafé in Cochem ein guter Anfang ist, aber noch lange nicht das Ende der notwendigen Maßnahmen. Nicht nur Forderungen wurden formuliert, sondern auch direkte Lösungen, denn gerade in Cochem gibt es mehrere Möglichkeiten, um weitere Jugendräume einzurichten.
Ebenso soll die Partizipation von Jugendlichen gesteigert werden, dazu erarbeiteten die Jusos ein Konzept für Gesprächsrunden mit Vereinen, Verbänden, kommunalen Trägern, Parteien und anderen. Müller stellte das Konzept folgendermaßen vor: „Hier geht es darum, dass wir wissen müssen, was die Jugendlichen wollen, und wer weiß dies besser, als die jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger? Zuhören und dann Entscheiden, nur so kann eine erfolgreiche Jugendkultur im Kreis etabliert werden.“ Ebenso wird gefordert, dass nicht nur Prävention betrieben wird, sondern auch Kontinuiät im qualifizierten Personalkörper geschaffen wird.
Als Zweites behandelte die Jahreshauptverssammlung einen Antrag zur Attraktivitätssteigerung des Cochemer Parkhauses in der Endertstraße. Dabei ging es dem Antragssteller Ralf Walter vor allem um eine Verbesserung der Ein- und Ausfahrtmöglichkeiten und die innere Aufwertung der Parklücken. In der Diskussion stellten viele Mitglieder fest, dass auch sie das Parkhaus meiden, weil die Einfahrt teilweise einen „Blindflug“ darstellt und die Parkbuchten für heutige Fahrzeuge nicht mehr angemessen sind. Auch hier gab es breite Zustimmung aus den Reihen des SPD-Ortsvereins, den Antrag an die Stadtratsfraktion zu verweisen.
Am Ende eines langen und intensiven Abends konnten alle Mitglieder auf eine erfolgreiche Sitzung zurückblicken und freuten sich über die konstruktiven Diskussionen. Pressemitteilung
des SPD-Ortsvereins Cochem
